Die Spiele können beginnen

Wesendorf: Multifunktionsfeld am Heidelandstadion eröffnet

Zur Eröffnung testeten die Gäste ihre Ballsportfähigkeiten.
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Zur Eröffnung testeten die Gäste ihre Ballsportfähigkeiten.

Wesendorf – Seit Samstag ist das neue Multifunktionsfeld am Wesendorfer Heidelandstadion in Betrieb.

Bürgermeister Holger Schulz, Ratsmitglieder und Vertreter des Sportvereins WSC eröffneten den Platz, der insbesondere für die Öffentlichkeit gedacht ist, mit einem kleinen Umtrunk und probierten gleich die neue Örtlichkeit aus.

„Aber natürlich werden auch die Sportler des Vereins diesen Platz nutzen“, erklärte Schulz. Gelegen ist der Platz neben dem Sportgelände des WSC, weiter weg von der Straße Gartenweg, hinter dem bisherigen Bolzplatz und dem Volleyballfeld, die auch weiterhin nutzbar sind. Der weiter hinten liegende Standort ist auch mit ein Grund, warum sich das Vorhaben, das seit November 2015 nach dem entsprechenden Ratsbeschluss für die Errichtung des Multifunktionsfelds die Politik und Verwaltung der Gemeinde beschäftigte, bis zum Samstag hinausgezögert hat. Denn nach den ersten Planungen kamen Klagen von Anwohnern wegen möglicher Lärmbelästigung. „Daher waren Lärmschutzgutachten nötig“, erklärte Schulz. Zweieinhalb Jahre später konnte dann im April 2018 mit dem Bau begonnen werden. Die Bauzeit der Maßnahme dauerte eineinhalb Jahre. „Zuletzt gab es bei den Zaunelementen Lieferschwierigkeiten“, erklärte Schulz. Doch auch diese sind inzwischen montiert. So steht das Tartanfeld auf dem ehemaligen D-Platz des WSC und ist in sehr stabiler Art mit Stahltoren ausgestattet. „Wir haben uns verschiedene Plätze angeschaut, und die Ausführung, die auch in der Diakonie in Gifhorn zu finden ist, hat uns gut gefallen“, sagte der Bürgermeister.

Und das hat auch seinen Preis. 173.000 Euro kostet der Platz samt umgebendem Zaun. Dafür ist er „vandalismussicher“ und für etliche verschiedene Ballsportarten nutzbar. Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Hockey und sogar Tennis sind hier nun möglich. „Die Wünsche nach solch einem Platz waren schon länger da, vor allem seitens der jungen Leute“, so Schulz.

Zwei Sachen sollen noch eingerichtet werden: ein Zaun, um auf den benachbarten Acker zu gelangen – für den Fall, dass ein Ball dorthin gelangt, und eine Schmutzmatte vor dem Eingang, damit der Sand draußen bleibt. Der Zugang für den Platz erfolgt vom Gartenweg aus.

VON BURKHARD OHSE

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