Eine Linie in den Süden?

Wesendorf: Geänderte Busroute soll Schülern den Heimweg erleichtern

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Die Bushaltestelle an der L 286 soll entfallen.

Wesendorf – Der Nahverkehrsplan des Regionalverbandes Großraum Braunschweig soll überarbeitet werden.

In diesem Zuge hat sich der Wesendorfer Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung auf eine entsprechende Stellungnahme geeignet, denn es gibt einige Punkte, die das Gremium in der neuen Version des Nahverkehrsplans berücksichtigt wissen möchte.

So soll die neue Bushaltestelle an der L 286 in Westerholz im Bereich der Straße „Horst“ aufgenommen werden. Ebenso soll über die Führung der Buslinie 135 in Wesendorf nachgedacht werden. „Sie fährt von Hankensbüttel aus bis zum Schulzentrum“, erklärte Bürgermeister Holger Schulz. Nicht immer hätten die Schüler, die das Hankensbütteler Gymnasium besuchen, auch eine Chance auf eine Weiterfahrt.

Es gebe zwar die Möglichkeit, ab der Haltestelle Blumenstraße in die Linie 102 umzusteigen – dies würde jedoch voraussetzen, dass die Kinder bis nach der sechsten Stunde in Hankensbüttel bleiben. „In der Praxis ist das nicht der Fall.“ Da der Weg in den südlichen Ortsteil doch recht lang ist, hofft Schulz, dass eine zusätzliche Anbindung geschaffen werden könne. Wenn die Linie 135 über die K 7 zur Hammersteinsiedlung und die Celler Straße zum Schulzentrum fahren könnte, ließen sich außerdem zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Denn die Bushaltestelle am Offroad-Park könne generell entfallen. „Sie wird kaum frequentiert“, sagte Schulz. „Dort wurden weniger als zehn Fahrgäste pro Tag gezählt.“ Dies seien zu einem Großteil Schulkinder aus der Hammerstein-Siedlung. Ein barrierefreier Ausbau dieser Bushaltestelle sei darüber hinaus auch fragwürdig. „Es ergibt keinen Sinn, Bushaltestellen im Außenbereich auszubauen, die man gar nicht mit einem Rollstuhl erreichen kann“, so Schulz. Die Haltestelle solle daher nach Möglichkeit entfallen, die Hammerstein-Siedlung könnten die Busse dann über eine umgeleitete Linie 135 erreichen.

Der Wesendorfer Gemeinderat sprach sich einstimmig für diese Stellungnahme aus.

VON DENNIS KLÜTING

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