Claudia Niemes berichtet von Aktionen in Corona-Zeiten

Wesendorf: Aufregendes Jahr für die Jugendpflege

Die Jugendpflege der Samtgemeinde Wesendorf hat sich trotz der Corona-Krise um ein spannendes Programm bemüht. Der Escape Room kam gut an.
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Die Jugendpflege der Samtgemeinde Wesendorf hat sich trotz der Corona-Krise um ein spannendes Programm bemüht. Der Escape Room kam gut an.

Wesendorf – Einen umfangreichen Bericht stellte Samtgemeindejugendpflegerin Claudia Niemes dem Ausschuss für Jugend, Senioren und Soziales der Samtgemeinde Wesendorf in seiner Sitzung am Donnerstagnachmittag vor.

Klar erkennbar hatte die Corona-Pandemie auch an der Jugendarbeit ihre Spuren hinterlassen.

Groß Oesingen: Jugendtreff zu

So berichtete die Jugendpflegerin, dass der Groß Oesinger Jugendtreff seit Jahresbeginn geschlossen war. „Die Räumlichkeiten wurden vom Vermieter gekündigt, sie stehen uns oder auch dem Seniorentreff daher nicht mehr zur Verfügung“, sagte Niemes. Ausschussvorsitzender Rolf Malzahn (SPD) merkte dazu an, dass der Seniorentreff im Sportheim stattgefunden hatte – mit relativ geringer Resonanz. „Nun ist natürlich wieder Pause“, sagte er. „Aber die Frage nach Räumlichkeiten ist geklärt.“

Im ersten Lockdown mussten die Jugendtreffs der Samtgemeinde geschlossen bleiben. „Wir hatten eine Sprechstunde für die Jugendlichen angeboten“, führte Niemes aus. „Diese wurde allerdings gar nicht in Anspruch genommen.“ Die Jugendpflege hatte Holzflügel gebaut und ihren Instagram-Account reaktiviert. Zudem hat die Jugendpflege den Einkaufsdienst der Samtgemeinde übernommen, der von drei älteren Mitbürgern in Anspruch genommen wurde.

Im September wurden die Treffs wieder geöffnet. „Es mussten Hygienekonzepte erstellt werden, maximal sechs Jugendliche durften noch in die Einrichtungen“, sagte Niemes. „Gerade in den großen Orten war das schwierig.“ Seit 1. November sind die Jugendtreffs wieder geschlossen.

An größeren Aktivitäten hatte die Samtgemeindejugendpflege den School’s Out-Sporttag mit 50 Teilnehmern angeboten. „Zum Tag der Jugend kam leider niemand“, bedauerte Niemes. Am 30. Oktober wurde wieder eine Fahrt in den Heidepark Soltau angeboten.

Unterschiedliche Ferienprogramme

Die Ferienprogramme wurden in diesem Jahr sehr unterschiedlich gestaltet. „Das Osterferienprogramm musste ausfallen“, so die Jugendpflegerin.

Die Aktionen in den Sommerferien fanden überwiegend online statt, mit wechselnder Resonanz. „Erstmalig haben wir einen Schwimmkurs angeboten, der war auch ratzfatz ausgebucht.“ Alle Teilnehmer haben dabei mindestens ihr Seepferdchen bestanden. Das Herbstferienprogramm fand dagegen wieder in nahezu normalen Umfang statt – allerdings in Kleingruppen.

Dafür wurden die Veranstaltungen gleich mehrfach angeboten. „Das wurde auch sehr gut angenommen, mit Ausnahme von der geplanten Fahrt in den Zoo. Die mussten wir absagen“, resümierte Niemes.

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