Ernennung von Feuerwehr-Führungskräften in Samtgemeinderats-Sitzung

Wesendorf: 90.000 Euro für Gerätehaus-Anbau

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Samtgemeindebürgermeister René Weber (l.) vereidigte die Führungskräfte der Feuerwehren.

Wesendorf – Eine umfangreiche Agenda hatte der Rat der Samtgemeinde abzuarbeiten. Vorweg informierte Samtgemeindebürgermeister René Weber über die nun wieder zur Verfügung stehenden Leader-Mittel, die sowohl von den Mitgliedsgemeinden als auch von Privatpersonen für Sanierungszwecke beantragt werden können.

Mit 17 Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion bei fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung, beschloss der Rat die angepasste Friedhofssatzung sowie auch die Gebührensatzung zur Friedhofssatzung.

Die Ratsherren Siegfried Weiß und Andreas Hoffmann (beide SPD) konnten die Entscheidung nicht mittragen, weil man sich diesbezüglich nicht mehr abgestimmt habe und die Gemeinde Wesendorf als größter Träger der Friedhofsangelegenheiten innerhalb der Samtgemeinde, benachteiligt fühle. Weber räumte dies jedoch aus, da die Gelder alle in einen Topf fließen und schließlich daraus auch für die einzelnen Friedhöfe eingesetzt würden.

Einstimmig folgte die Nachbesetzung von Dieter Karl Gustav Fritzenwanker aus Wahrenholz zum stellvertretenden Schiedsmann für den Schiedsmannsbezirk Wesendorf.

Bei den Feuerwehr-Führungskräften gab es aufgrund von Wahlen innerhalb der Ortsfeuerwehren einige Ernennungen.

Dem Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Pollhöfen stimmte der Rat bei einer Enthaltung zu. Die Baukosten sind bei einer anteiligen Eigenleistung der Wehr auf insgesamt 90 000 Euro veranschlagt und im Haushalt 2019 aufgenommen.

Abschließend stimmte der Rat auch der künftigen baulichen Erweiterung der Kita Ummern zu. Hierzu soll die Samtgemeinde die Erweiterung, die für 2020 geplant ist, ausloten und sich im Rahmen eines einzurichtenden Arbeitskreises für die zu erwartenden Belange abstimmen. Die Baukosten von 290 000 Euro sollen im Haushalt 2020, bereitgestellt werden, so der Beschluss.

Der Ratsherr Holger Schulz (SPD) würdigte unter dem Punkt „Verschiedenes“ noch einmal die 45-jährige Ratsmitgliedschaft seines Kollegen und Parteifreundes Siegfried Weiß, der von der ersten Stunde an Mitglied im Samtgemeinderat ist und darüber hinaus neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister und Kreistagsabgeordneter, zahlreiche andere politische Ämter innehatte.

Schulz bemängelte, dass die Samtgemeinde ihm zu Ehren keine Würdigung vorgenommen habe. Weber betonte, dass Weiß Verdienste durch den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund gewürdigt worden seien und das es der Ehre von Weiß gutgetan hätte, den Seitenhieb auf die Samtgemeinde zu vermeiden.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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