Unterstützung von mehreren Seiten

Bau des Weißenberger Spielplatzes: Schaffe, schaffe, Unterstand baue

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Der neue Unterstand wurde von Vermilion-Mitarbeitern ehrenamtlich aufgestellt, Niels Wegner (r.) vom Kinderförderverein Sterntaler freute sich über das Engagement.

Weißenberge – Ein großer Spielplatz für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen – dazu wird aktuell die Spielstätte in Weißenberge umgebaut.

Dabei legten schon Anfang des Monats Anwohner und Eltern Hand an (das IK berichtete), sechs Mitarbeiter von Vermilion Energy bauten nun ehrenamtlich einen Unterstand für Jugendliche auf.

Dieser wurde von der Gemeinde Wahrenholz und dem Kinderförderverein Sterntaler angeschafft.

Bürgermeister Herbert Pieper zeigte sich ausgesprochen dankbar für die Unterstützung. „Unser Gemeindearbeiter hätte dafür vermutlich eine Woche gebraucht, alleine ist das ja ein noch größeres Unterfangen“, so Pieper. „Zumal wir aktuell ja mehrere Projekte laufen haben.“ Der Unterstand ist ein Carport, das zum Windschutz mit seitlichen Wänden ausgestattet wurde.

Tische und Bänke sind bereits fertig, die Wege sind erkennbar: Bei der Neugestaltung des Weißenberger Spielplatzes hat es in den vergangenen Wochen große Fortschritte gegeben.

„Ohne die Unterstützung vom Sterntaler hätten wir diesen Unterstand gar nicht realisieren können“, sagte Pieper. „Denn unser Budget für den Spielplatz ist wirklich eng gestrickt.“ Eine komplett abgeschlossene Hütte für die Jugendlichen hätte dieses definitiv gesprengt. „Aber so haben die Jugendlichen auch eine wettergeschützte Chill-Ecke, in die sie sich nach den Streethockey- oder Basketballspielen zurückziehen können“, freute sich der Bürgermeister.

Auch Niels Wegner, Beisitzer im Kinderförderverein Sterntaler, freute sich über die Anschaffung, die der Verein mit einer Spende von 1000 Euro ermöglicht hatte. Pieper bedankte sich für die Unterstützung und den tatkräftigen Einsatz der Helfer, „die ja auch nicht zum ersten Mal auf einem Wahrenholzer Spielplatz anpacken“.

Auf dem Weißenberger Spielplatz hat sich derweil viel getan: Die verschlungenen Wege sind bereits angelegt, die einzelnen Areale für kleinere, mittlere und ältere Kinder bereits erkennbar. Mit den Baumpodesten sowie Tischen und Bänken stehen auch schon Sitzgelegenheiten parat. „Wir haben die Blühstreifen angelegt und gesät“, erklärte Pieper. „Ein bisschen Sorge macht mir noch das Biotop, da fehlt die Feuchtigkeit.“ Die Spielgeräte haben laut Pieper eine lange Lieferzeit. „Die kommen voraussichtlich erst Anfang Juli, sodass wir Mitte Juli fertig sein könnten.“

VON DENNIS KLÜTING

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