Wahrenholzer Gemeinderat gibt Mühlenfreunden für Vorhaben einstimmig grünes Licht

Wassermühle darf ein neues Rad bekommen

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Das Wasserrad der Wahrenholzer Mühle soll erneuert werden. Der Gemeinderat stimmte nun dem Vorhaben in seiner jüngsten Ratssitzung zu.

dk Wahrenholz. Die Wahrenholzer Wassermühle soll ein neues Mühlrad bekommen. Die Mühlenfreunde haben für diese Maßnahme schon langfristig Vorbereitungen getroffen und Planungen vorgenommen (das IK berichtete).

Nun hat der Gemeinderat einstimmig grünes Licht für das Projekt gegeben.

Das Wasserrad, das in den 90er Jahren installiert worden war, ist abgängig und verliert Schaufeln. Ein neues Rad ist ein teures Vorhaben, für das die Mühlenfreunde erst einmal Fördermittel auftun mussten. Diese sollen über Leader fließen. Die Mittel wären schnell verfügbar, wurde den Mühlenfreunden angeboten.

Auf eine Sache werden sie beim neuen Mühlrad jedoch verzichten müssen: eine Stromerzeugung. Denn diese Möglichkeit war bei der Planung zwar auch diskutiert, aber doch wieder verworfen worden, da sie nicht förderfähig ist.

Beim neuen Mühlrad soll es sich um ein sogenanntes Zuppinger Wasserrad handeln. Dieses entspreche auch eher der Historie, da die Wassermühle in der Vergangenheit auch durch turbinenähnliche Konstruktionen angetrieben wurde, wie Bürgermeister Herbert Pieper erklärte.

Der Wahrenholzer Gemeinderat gab den Mühlenfreunden für das Vorhaben einstimmig grünes Licht. Der Gemeinde als Eigentümerin des historischen Gebäudes entstehen keine Kosten. „Über diesen Beschluss haben wir uns alle sehr gefreut“, erklärte Werner Potratz, Geschäftsführer der Mühlenfreunde.

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