Der naturbelassene Platz für Kinder ist gute Anlaufstelle in den Herbstferien / Schmierereien und Schäden beseitigt

Waldoase ist wieder Spielparadies

Diese Schutzhütte steht in der Waldoase in Groß Oesingen. Jetzt sind alle Schmierereien und Gefahrenpotentiale für spielende Kinder wieder beseitigt. Foto:Archiv
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Diese Schutzhütte steht in der Waldoase in Groß Oesingen. Jetzt sind alle Schmierereien und Gefahrenpotentiale für spielende Kinder wieder beseitigt.

Groß Oesingen. Es sind Herbstferien – eine Zeit, die noch einmal zum Spielen, Toben und Ausruhen genutzt werden kann – gerne auch in der freien Natur. In Groß Oesingen bietet die Waldoase, ein naturbelassener Kinderspielplatz, ausreichend Raum und Platz unter dem Sternenzelt.

Auf dem gemeindeeigenen Gelände engagierte und engagiert sich der Kinderförderverein Maiglöckchen.

„In unmittelbarer Nähe gab es damals in Groß Oesingen keinen Spielplatz. Lediglich einen am Rande des Ortes, welcher kaum genutzt wurde, weil er auch sehr verschmutzt war“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Maren Schulze. Damals war vor ungefähr zehn Jahren. Dann wurde das kleine Waldstück im Ortskern von Groß Oesingen, liebevoll auch Gemeindebusch genannt, für den naturbelassenen Spielplatz vorgeschlagen. „Ziel war ganz klar: Wir wollten wenig Baummaterial abtragen, den Spielplatz also integrieren und dieser sollte dann nach und nach im Laufe der Zeit wachsen“, zeigt Schulze auf. Alles begann mit einem Matsch-Wasser-Bereich. Dann kamen Spielgeräte hinzu. So auch eine kleine Schutzhütte.

In der Sommerzeit kam dann eine schwierige Zeit auf den Verein Maiglöckchen und die Gemeinde zu, denn der so oasische Spielplatz wurde beschädigt und verschmutzt zurück gelassen. Vandalismus in Groß Oesingen stand plötzlich im Vordergrund. „Neben Schmierereien auf Tischen und Bänken, wurden auch etliche Scherben im Sand gefunden. Das nahm Ausmaße an, die wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannten. Das war besorgniserregend“, sagt die Vorsitzende des Kinderfördervereins. Matschläufe wurden zertreten, die Schützhütte mit Graffiti besprüht. Es bestand erhebliche Verletzungsgefahr. „Wir mussten eingreifen“, erklärt Maren Schulze und appelliert: „Kinder sind unsere Zukunft. Jugendliche wachsen in das Erwachsenenalter hinein und wir sollten sie dabei unterstützen. Wir tragen alle Verantwortung.“

Die Waldoase wurde dann gereinigt und wieder in Schuss gebracht. Die Gefahren sind beseitigt. „Jetzt ist alles wieder in Ordnung. Die Kinder können wieder spielen und dort ihre freie Zeit verbringen. Es galt und gilt die Waldoase auch in Zukunft zu erhalten“, sagt Schulze. Auch der Bürgermeister von Groß Oesingen, Jürgen Schulze, sieht keine Gefahren mehr: „Die Waldoase wurde gesäubert und ist wieder nutzbar. Der Spielplatz wurde und wird gut angenommen, schließlich ist es eine richtige Spieloase.“

Von Maike Scholz

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