„Es kann jederzeit losgehen“

Wahrenholzer Schützensaal wird umgebaut: Neues Dach und neue Küche

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Der Wahrenholzer Schützensaal ist für die Dachsanierung vorbereitet: „Im Prinzip kann es jederzeit losgehen“, erklärte Schützen-Chef Rolf-Dieter Schulze.

Wahrenholz – Dass der Wahrenholzer Schützensaal umgebaut wird, ist deutlich zu erkennen: Mittlerweile wurde er mit einem Baugerüst verkleidet.

Laut Rolf-Dieter Schulze, Vorsitzender der Schützengesellschaft Wahrenholz, sind die Vorbereitungen für die Sanierung abgeschlossen: „Im Prinzip kann es jederzeit mit dem Dach losgehen. “.

Der Dachdecker müsse dazu eine passende Wetterlage abpassen. „Bei den Stürmen der vergangenen Woche hat das ja keinen Sinn“, so Schulze. Nicht nur an der Fassade, auch im Inneren des Gebäudes wurden Vorbereitungen getroffen: Der Schützensaal ist komplett mit Sicherheitsnetzen verhangen, der Boden ist mit Gummimatten und Trittplatten ausgelegt. Das konkrete Vorhaben hat das Bau-Team allen Schützen bei der Generalversammlung vorgestellt. „Wichtig ist, dass das Dach dicht wird“, betonte Schulze.

Ursprünglich war vorgesehen, das komplette Vorhaben bis zum Schützenfest abgeschlossen zu haben. „Das wäre extrem sportlich gewesen, besonders mit den beiden Anbauten“, sagte Schulze. So hat die Gemeinde eine Verlängerung bis Oktober von der Förderbehörde bewilligt bekommen. „Dadurch können wir den Sommer für die Arbeiten nutzen“, freute sich der Schützen-Chef. Damit sei viel Druck genommen worden, bis zum Schützenfest soll aber das Dach fertig sein. „Danach muss es richtig zur Sache gehen.“

Dabei wollen sich die Schützen auch mit Eigenleistung einbringen. „Den vollen Umfang haben wir noch gar nicht ermitteln können, das wird sich zeigen.“ Die neue Küche wurde zusammen mit drei Köchen aus der Schützengesellschaft geplant. „Sie soll es möglich machen, beim Schützenfest auf eine externe Küche zu verzichten und alles vor Ort abwickeln zu können“, erklärte Schulze.

Er freute sich auch über die Bereitschaft der Jungschützen und der Wahrenholzer Mädels, die Sektbar zu verschönern. Besonders hob er aber die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor, unter deren Ägide die Sanierungsarbeiten laufen. „Obwohl die Gemeinde mit mehreren anderen Projekten wie dem Umbau der Alten Schmiede schon gut zu tun hat, klappt die Zusammenarbeit immer ganz hervorragend“, sagte Schulze dankbar.

VON DENNIS KLÜTING

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