Wegen Leitungsarbeiten

Vollsperrung für drei Wochen in Wahrenholz

Aufgrund von Leitungsarbeiten muss die Hauptstraße in Wahrenholz für drei Wochen gesperrt werden
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Die Wahrenholzer Hauptstraße ist gesperrt.
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Wahrenholz – Seit Montag ist die Hauptstraße (L 286) mitten im Wahrenholzer Ortskern gesperrt. Es werden Kanäle und Anschlüsse an das Wahrenholzer Nahwärmenetz verlegt. Die Sperrung soll voraussichtlich drei Wochen dauern, wie Helmut Evers erklärte.

Das Nahwärmenetz soll von seinem Bauernhof aus zahlreiche Häuser in der Umgebung beheizen. Dafür müssen die notwendigen Leitungen verlegt werden. Und auch die LSW hat Bedarf angemeldet und will Leitungen verlegen.

„Das Problem: Im Gehweg kann nichts mehr so einfach verlegt werden, der ist quasi voll“, sagte Evers. Daher müsse die Hauptstraße für die Arbeiten gesperrt werden, zumal sie für die Nahwärmeanschlüsse auch gekreuzt werden muss.

Für die Dauer der Sperrungen sind Umleitungen ausgeschildert. So wird der überörtliche Verkehr über Weißenberge nach Wesendorf geführt, der innerörtliche Verkehr kann über die Berliner Straße oder die Schulstraße ausweichen.

Die Sperrung der Hauptstraße hatten gestern bereits mehrere Verkehrsteilnehmer versucht zu ignorieren. Ein paar dachten, sie könnten die Baustelle über den Parkplatz der Alten Schmiede, andere über den Försterweg umfahren. „Das ist keine Alternative“, betonte Bürgermeister Herbert Pieper gestern. „Wir überlegen, ob wir vor dem Försterweg ein Sackgassen-Schild aufstellen. Denn wenn da ein Lkw drin steht, dann steht er da auch wirklich. Eine Wendemöglichkeit hätte er nicht.“ Diese Baustelle sei quasi ein Probelauf für den Sommer, wenn die Hauptstraße eine Querungshilfe bekommt. „Auch das wird nicht ohne Sperrung gehen“, so Pieper. „Leider konnten wir nicht beide Vorhaben auf einmal umsetzen, da wären wir uns nur ins Gehege gekommen.“

Warnhinweise und Einfahrt-verboten-Schilder waren an den Kreuzungen zur Hauptstraße aufgestellt worden. Auch im Eversweg war das weiße Schild mit dem roten Ring zu sehen. Helmut Evers sowie einige Nachbarn sind zwischen den beiden Baustellenabsperrungen auf ihren Grundstücken „eingesperrt“. „Glücklicherweise haben wir noch einen anderen Weg vom Hof“, sagte der Landwirt. Ansonsten hätte er jedes Mal die Baken beiseite räumen müssen. „Allein für den Milchwagen wäre das umständlich gewesen.“

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