Gemeinderat votiert einstimmig für Baugebiet „Im Syke III“ / Auftrag für Uhlenberg-Sanierung vorbehaltlich vergeben

Wahrenholz will weiter wachsen

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Das Baugebiet „Im Syke III“ soll südlich der ersten beiden Bauabschnitte verlaufen.

Wahrenholz. Die Gemeinde Warenholz will erneut Bauland anbieten. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig und brachte damit das Baugebiet „Im Syke III“ auf den Weg.

„Es gibt bereits über 30 Interessenten für Bauplätze“, sagte Bürgermeister Herbert Pieper. Dieser Nachfrage würde er gern nachkommen wollen, die Gemeinde selbst verfüge momentan aber noch nicht über die geeigneten Flächen. Sie befände sich jedoch in Verhandlungsgesprächen mit Grundstückseigentümern, sodass ein Aufstellungsbeschluss für das Baugebiet „Im Syke III“, südlich der Baugebiete Im Syke I und II getroffen werden könne. Dies würde etwa 40 Bauplätze umfassen.

Ratsherr Jakob Drees (Grüne) merkte an, dass diese erfahrungsgemäß überwiegend von Familien in Anspruch genommen würden und man die entsprechende Infrastruktur wie Schul- oder Kindergartenplätze nicht außer acht lassen sollte. Ferner fragte Drees nach der Möglichkeit, ein Leerstandskataster einzurichten. „Diese Möglichkeit gibt es technisch zwar, sie ist aber sehr arbeitsintensiv und daher kaum umzusetzen“, erwiderte Pieper. Den Aufstellungsbeschluss für das Baugebiet „Im Syke III“ und die Einstellung von 40 000 Euro in den Haushalt beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Ferner brachte der Rat die Sanierung der Straße Uhlenberg in Betzhorn mit der Vergabe des Auftrags einen Schritt weiter. Bei der Ausschreibung habe es rund 15 Angebote gegeben, die finalen vier Lose werden derzeit vom Rechnungsprüfungsamt und dem Amt für regionale Landesentwicklung als Förderbehörde geprüft. Vorbehaltlich dieser Prüfungen soll der Auftrag an den günstigsten Anbieter vergeben werden, so der einstimmige Beschluss. „Wir stimmen bereits jetzt darüber ab, damit wir nicht noch einmal extra tagen müssen, wenn die Prüfung abgeschlossen ist“, erklärte Pieper. „Denn sonst hätten wir wieder eine Woche Zeit verloren.“ Denn die drängt: Den Abrechnungsstichtag zum 30. Juni wird die Gemeinde kaum einhalten können, Pieper hofft auf eine Verlängerung. Baubeginn soll in der 9. Kalenderwoche sein.

Von Dennis Klüting

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