„Was Schickes, was Praktikables“

Wahrenholz: Gemeinde und Schützengesellschaft sanieren den Schützensaal

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Der Wahrenholzer Schützensaal soll ein neues Dach bekommen. Und auch im Innenraum könnte es bauliche Veränderungen geben. Die Planungen laufen auf Hochtouren.

Wahrenholz – Der Wahrenholzer Schützensaal soll im Rahmen der Dorferneuerung saniert werden. Nun haben erste Planungstreffen stattgefunden. Die Schützengesellschaft unterstützt die Gemeinde, der das Gebäude gehört, bei dem Vorhaben.

Rolf-Dieter Schulze, Vorsitzender der Schützengesellschaft Wahrenholz

„Die Schützengesellschaft hat einen fünfköpfigen Bauausschuss gebildet“, erklärt Vorsitzender Rolf-Dieter Schulze. „Zusammen mit der Planschmiede besprechen wir, was gemacht werden muss, welches Material wir verwenden und wie wir das mit unserem Budget vereinbaren können. Und die Gemeinde ist natürlich auch immer mit im Boot.“ Sie treffe letztendlich auch die Entscheidungen, die Schützengesellschaft erarbeite mit dem Planungsbüro die Vorlagen. „Wir bekommen von den Planern viel Input“, sagte Schulze. „Allein schon beim Dach: Was ist das beste Material? Was tun wir am besten gegen Moosbildung? Worauf müssen wir wegen der vielen Eichen am Schützensaal achten?“ Und auch die Optik soll nicht zu kurz kommen: „Es soll was Schickes werden, aber auch was Praktikables“, betonte Schützenchef Schulze. „Ein neues Dach muss drauf, das ist klar. Die Frage ist: Wie will man das machen?“

Und auch im Innenbereich soll einiges passieren: „Der Küchenbereich ist für das, was wir da eigentlich machen, recht klein“, so Schulze. „Wir prüfen gerade, ob und wie man ihn vielleicht vergrößern könnte.“ Und auch die Beheizbarkeit des Saals soll verbessert werden. Dazu werde auch gerade diskutiert, ob und was man an den Innenwänden vielleicht ändern müsste.

Das Zeitfenster für die Planungen der Sanierung ist dabei eng: „Wir müssen mit dem Dach am besten in dieser Woche fertig werden“, erklärte Schulze. „Denn dann können wir ausschreiben, damit es auch direkt nach dem Oktoberfest losgehen kann.“ Bis Mai sollen die Arbeiten nämlich abgeschlossen sein. Daher müsse momentan „an vielen Fronten gleichzeitig“ gearbeitet werden. „Wir haben der Gemeinde, die ja momentan schon wahnsinnig viele Projekte stemmt, unsere volle Unterstützung zugesichert“, betonte Schulze. „Und jetzt stehen wir natürlich auch parat.“

VON DENNIS KLÜTING

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