Wahrenholz: Finanz-und Bauausschuss und Gemeinderat stimmen für Satzung „Im Syke“

Weg ist frei für Baugebiet

Das Baugebiet „Im Syke“ in Wahrenholz soll in Richtung Osten an den Hengstkamp angeschlossen werden.
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Das Baugebiet „Im Syke“ in Wahrenholz soll in Richtung Osten an den Hengstkamp angeschlossen werden.

Wahrenholz. Ein einstimmiges Ja kam von den Mitgliedern bei der ersten Sitzung des Wahrenholzer Finanz- und Bauausschusses für das neue Baugebiet „Im Syke“.

Damit empfahlen die Mitglieder den Satzungsbeschluss dem Gemeinderat, der am gestrigen Abend ebenfalls seine Zustimmung (mit einer Gegenstimme) gab.

Ulrich Schwieger vom Oebisfelder Planungsbüro Schulz & Partner hatte den Ausschussmitgliedern zuvor den Neulandweg im Baugebiet vorgestellt. Der Ausbau des Baugebietes wird in Richtung Osten an den Hengstkamp angeschlossen. Vorgesehen ist ein 1,50 Meter breiter Gehweg, eine 5 Meter breite Fahrbahn und ein 1 Meter breiter Grünstreifen. Es soll gepflastert werden: die Fahrbahn in grau und der Gehweg in rot. Zur Auflockerung sind Bäume in Nischen entlang der Straße vorgesehen. Dort wird die Fahrbahn eingeengt, was laut Schwieger auch zur Verkehrsberuhigung beitrage.

Gerade die Baumnischen führten bei den Ausschussmitgliedern zu Diskussionen. Auf der einen Seite sei es schön, grüne Bereiche zu haben, auf der anderen Seite sah der Ausschuss die Gefahr, dass der Raum vor und hinter den Nischen als Parklücken ausgenutzt werde. „Eigentlich wollten wir nicht alles zupflastern, aber die Erfahrungen zeigen, dass wir pflastern sollten“, meinte Herbert Pieper. Rüdiger Krafft widersprach: „Ich halte es für einen Fehler, keine Grünflächen zu setzen.“ Bärbel Schulze regte zum Kompromiss an: „Wie wäre es, wenn wir grundsätzlich Parkflächen vorhalten?“ Die Ausschussmitglieder einigten sich: Zunächst komme die Baustraße. Dann werden die Grundstücke erschlossen und danach könne man sich bezüglich der Parklücken und Grünstreifen entsprechend der Grundstückszufahrten beim Endausbau entscheiden.

Von Maike Scholz

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