Bürgergemeinschaft hofft darauf, Angebot ausweiten zu können

Wahrenholz: „Besonders für Senioren war es hart“

Besonders für die Bewohner der Senioren-WG, die die Bürgergemeinschaft für die Gemeinde Wahrenholz betreut, waren die strengen Corona-Auflagen problematisch.
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Besonders für die Bewohner der Senioren-WG, die die Bürgergemeinschaft für die Gemeinde Wahrenholz betreut, waren die strengen Corona-Auflagen problematisch.

Wahrenholz – Die vergangenen Monate waren für die Bürgergemeinschaft Wahrenholz schwierig. „Wir mussten unsere Aktivitäten stark herunterfahren“, sagte Ursel Pape, Vorsitzende der Bürgergemeinschaft, im IK-Gespräch.

„Besonders schlimm war es für die Senioren in der Senioren-WG“, sagte Pape. Denn diese sei ähnlich abgeriegelt gewesen wie ein Altenheim, die Bewohner, die alle Risikogruppen angehören, hätten das Gebäude nicht verlassen dürfen.

Schwierig sei es besonders für demente Bewohner gewesen, die sich nur sehr schwer auf neue Abläufe einstellen können. „Glücklicherweise ist das nun vorbei, die Auflagen sind gelockert worden“, sagte Pape erleichtert. „Nun können die Bewohner auch mal wieder an die frische Luft und auch einzelne Angehörige dürfen wieder ins Haus.“ Auf der Terrasse seien zudem Treffen auch mit mehreren Angehörigen möglich, dort könnten Sicherheitsabstände problemlos eingehalten werden. Dort hat die Bürgergemeinschaft auch einen Sonnenschutz installiert. „Kleinere Arbeiten konnten wir vornehmen“, sagte Pape. So wurde etwa auch ein Defibrillator an der Senioren-WG installiert, der an das neue Gemeindezentrum umziehen soll, wenn dieses fertiggestellt wird.

Den Gesprächskreis für Senioren musste die Bürgergemeinschaft allerdings absagen. „Wir haben an die Teilnehmer Nachrichten rausgeschickt: einen Ostergruß und nun, dass wir den Gespräskreis voraussichtlich erst wieder im September anbieten können“, erklärte die Vorsitzende. Auch die Sprechstunden im blauen Info-Container konnten noch nicht wieder stattfinden. Dies könnte sich vielleicht in Kürze ändern, so Pape. „Aber darüber müssen wir im Vorstand erst sprechen.“ Sie würde sich aber freuen, wenn es zeitnah klappen würde. „Ich werde im Dorf oft wegen der Bauarbeiten an der Alten Schmiede angesprochen“, führte Pape aus.

Auch das Obstschneiden an der Grundschule habe natürlich nicht stattfinden können. „Für das kommende Schuljahr ist es aber wieder beantragt“, weiß Pape.

Ein Angebot, was die Bürgergemeinschaft auch in Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnte, ist der Fahrt-Dienst zum Arzt, der auch gut angenommen wurde. „Wir wollten eigentlich auch in Zusammenarbeit mit den Schützen-Mädels einen Einkaufsdienst anbieten“, sagte Pape. Das habe dann aber die Samtgemeinde schon übernommen. „Die Kommunikation klappt sehr gut“, so Pape. „Das ist besonders in solchen Zeiten sehr wichtig.“

VON DENNIS KLÜTING

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