Nun können auch Linienbusse den Bahnhof ansteuern

Wahrenholz: Neu ausgebaute Ringstraße feierlich freigegeben

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Im Rahmen einer Feierstude zerschnitten Vertreter der planenden und der ausführenden Firmen, des Landkreises, der Gemeinde sowie der VFG das Band. 

Wahrenholz – In feierlichem Rahmen wurde am Freitagmorgen die erneuerte Straße Am Bahnhof in Wahrenholz eröffnet.

Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfelds wurde das Kopfsteinpflaster durch eine Asphaltdecke ersetzt und die bisherige Sackgasse zu einer Ringstraße ausgebaut.

Zu der „kleinen Feierstunde“ begrüßte Bürgermeister Herbert Pieper mehr als ein Dutzend Gäste, darunter Landrat Dr. Andreas Ebel. Pieper gab einen Rückblick über das Projekt. „Wirklich angefangen hat es ja erst 2014 mit der Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm“, sagte der Bürgermeister. „Aber angedacht war das schon zehn Jahre vorher, als die Gemeinde das Grundstück von der Deutschen Bahn gekauft hatte.“ Da die Umgestaltung des Bahnhofsumfeld eigentlich zusammen mit Neugestaltung des Bahnhofes an sich einher gehen sollte, seien viele Absprachen mit der Deutschen Bahn nötig gewesen. „Das Vorhaben der Bahn musste jedoch zurückgestellt werden“, führte Pieper aus. „Weil wir aber schon Förderanträge gestellt hatten, mussten wir unsere Maßnahme aber umsetzen.“ Schwerpunkte dabei waren die Anbindung an den ÖPNV, da nun auch Linienbusse den Wahrenholzer Bahnhof ansteuern können, sowie erweiterte Park & Ride-Möglichkeiten für Autos und Fahrräder. Ferner sei eine E-Ladestation geplant und schon vorbereitet, merkte Pieper an. „An Grünflächen haben wir auch gedacht: Die Königseichenallee wird an der neuen Straße fortgesetzt und auch Blühstreifen sind schon angelegt.“ Pieper dankte allen beteiligten für ihre Unterstützung.

Ebel betonte, dass diese Umgestaltung einen großen Gewinn für den ÖPNV darstelle. „Sie ist auch für den Stunden-Takt der Bahn sehr wichtig.“ Das Zusammensipel zwischen Zug, dem Linienbus und dem Bürgerbus sei eine optimale Lösung. „Das nächste Projekt des Landkreises soll ein On-Demand-Angebot sein, bei dem Fahrgäste telefonish Bedarf anmelden“, ließ der Landrat durchblicken. Testläufe solle es auch im Nordkreis zur Einführung des Stunden-Taktes in 2020 geplant. Stephan Heidenreich, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG), ergänzte: „Vorher versuchen wir, noch einzelne Schulbusse an diese haltestelle zu bekommen. Ziel ist es, dass die Fahrgäste von hier aus möglichst viele Orte erreichen können.“

VON DENNIS KLÜTING

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