Mühlenfreunde bekommen Unterstützung vom THW Gifhorn

Wahrenholz: Altes Mühlrad ist abmontiert

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Fleißig wurden die gefüllten Sandsäcke vor dem Eichenschott ins Wasser gebracht, um ein Wegdrücken des Schottes zu verhindern und vor eventuellem Hochwasser zu schützen. 

Wahrenholz – Mit vereinten Kräften und der vorbildlichen fachlichen Qualifikation der Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) Gifhorn unter der Leitung ihres Gruppenführers und Zimmermeisters Sascha Sebastian sowie den zwölf freiwilligen Helfern der Mühlenfreunde Wahrenholz gelang es am Samstag, den Fließkanal der Ise abzusperren und das alte Mühlrad zu entfernen.

Die 13 THW-Einsatzkräfte waren im Rahmen eines Ausbildungsdienstes mit ihren drei Fahrzeugen voller Gerätschaften gegen 10 Uhr auf dem Mühlenhof angerückt und gingen an die Arbeit. Zunächst musste der Fließkanal in Richtung des Wasserrades mit starken Eichenbohlen geschlossen werden, damit das Wasser der Ise über die sogenannte Fischtreppe abgeführt wurde. Das war für die THW-Männer sehr arbeitsintensiv, da sie mit langen Gummihosen im Wasser stehend, die Bohlenwand aufstellen mussten.

Anschließend wurden zunächst die 700 Sandsäcke zusätzlich im Wasser vor dem Schott eingebracht, um ein Wegdrücken des Schottes zu verhindern. Zusätzlich mussten noch einmal 100 Sandsäcke gefüllt werden, da die 700 Säcke nicht ausreichten, um einem eventuellen Hochwasser, was in den kommenden Wochen oder Monaten nicht auszuschließen ist, vorzubeugen.

Als der Fließkanal endgültig sicher abgedichtet war, ging es für die fleißigen Helfer an den Abbau des alten Wasserrades. Gegen 17.30 Uhr kam dann die erlösende Meldung: „Alles fertig!“. Gruppenführer Sebastian und seine Männer sowie auch der Vorsitzende der Mühlenfreunde, Wilhelm Warneboldt und Geschäftsführer Werner Potratz zeigten sich rundum erleichtert.

Sie waren mehr als zufrieden mit der gelungenen Arbeit und dem vorbildlichen Einsatz der THW-Gruppe und den anderen freiwilligen Helfern. Nun kann es mit dem Neubau des Wasserrades weitergehen, freuten sich die Mühlenfreunde. Für das leibliche Wohl sorgten über den ganzen Tag hinweg Traute Potratz und Elke Teichgräber mit ihrem Team, worüber sich die Einsatzkräfte sehr freuten.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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