Geschwindigkeitsmessgerät bei Unfall zerstört / Keine konkreten Planungen für Wiederaufbau an Bundesstraße 4

Wagenhoff: Neuer Blitzer ist nicht in Sicht

Ein Blitzer wurde im Jahr 2001 an der B 4 in Richtung Gifhorn in Höhe des jetzigen Autohauses Schmitz installiert. Nachdem das Messgerät bei einem Unfall im Mai 2012 zerstört wurde, ist nun keine neue Anlage an diesem Standort geplant.
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Ein Blitzer wurde im Jahr 2001 an der B 4 in Richtung Gifhorn in Höhe des jetzigen Autohauses Schmitz installiert. Nachdem das Messgerät bei einem Unfall im Mai 2012 zerstört wurde, ist nun keine neue Anlage an diesem Standort geplant.

Wagenhoff. Ein orangefarbenes Blitzlicht leuchtet auf. Alles geht ganz schnell – der Geschwindigkeit eines Fahrers angepasst. Meist sind sie versteckt. Zu spät erkennt man sie: die Blitzer.

Auf der Bundesstraße 4 in Richtung Gifhorn, aus Wagenhoff kommend, blitzt es allerdings schon länger nicht mehr. Der Grund: Am 8. Mai wurde das fest installierte Geschwindigkeitsmessgerät auf der Höhe des damaligen Heidehauses bei einem Unfall umgefahren und zerstört. Eine Montage des Geräts war nicht mehr möglich. „Es wurde verschrottet“, sagt Kai Renders, zuständig für den Bereich Verkehr bei der Gifhorner Kreisverwaltung.

Erstmals wurde das Blitzgerät am 1. Oktober 2001 in Betrieb genommen. „Zunächst wurde eine Vorprüfung durchgeführt“, erklärt Renders. Diese ergebe sich aus dem Unfallgeschehen im Kreis Gifhorn.

„Wir bekommen statistische Bewertungen von der Polizei“, zeigt Renders auf. Wo liegen im Landkreis Gifhorn Unfallschwerpunkte? Diese Frage gilt es zu klären, „dann wird erörtert, ob ein solcher Blitzer sinnvoll ist, um das Aufkommen von Unfallgeschehen an einer Stelle zu reduzieren.“

Die Stelle an der B4 sei nun aber nicht mehr gefährdet. Deswegen „gibt es keine konkreten Planungen, ein Gerät an dieser Stelle wieder zu platzieren“, sagt Renders auf IK-Anfrage.

Die Notwendigkeit wird auch von der Polizei nicht gesehen. „An dieser Stelle besteht für die Polizei kein Handlungsbedarf“, sagt Gifhorns Polizei-Pressesprecher Thomas Reuter.

Es liege kein Unfallschwerpunkt vor. „Da dort auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung greift, also Tempo 100 erlaubt ist, gibt es so gut wie keine auffälligen Fahrer. Deswegen tangiert das die Polizei nicht“, erläutert Reuter.

Von Maike Scholz

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