Samtgemeinde Wesendorf: Haushaltskonzept 2013 in Arbeit / Geräte für die kalte Jahreszeit überprüfen

Viele Aufgaben, bevor der Winter kommt

Bevor der Winter in der Samtgemeinde Wesendorf Einzug halten kann, müssen noch einige Aufgaben erledigt werden. Foto: dpa

Samtgemeinde Wesendorf. Von der herbstlichen Zeit hin zum Winter gibt es in der Samtgemeinde Wesendorf einiges zu tun. Winterfest soll alles sein: Eine gute Vorbereitung, um in ein neues Jahr zu starten.

„Das Haushaltskonzept 2013 wird zurzeit erarbeitet“, erzählt Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn. Wo liegen die Schwerpunkte? Wie und wo kann gut investiert werden? Von Oktober bis Anfang Januar wird an solch einem Haushaltskonzept intensiv gearbeitet. „Es fließen Dinge wie Straßenbau, Fördermöglichkeiten, Kontrolle des Maschinenparks und Einsatzpläne mit ein“, sagt Penshorn. Bevor der Winter kommt, gibt es in der Samtgemeinde also noch vieles zu erledigen und zu planen.

„Die Gerätschaften für den Winterdienst werden überprüft, ein Vorrat an Salz wird eingelagert. Das bedarf alles einer guten Planung“, gibt Penshorn zu bedenken. Das wird besonders bei der Salzeinlagerung deutlich. „Ein Nachkauf von Salz ist immer schwierig. Wir müssen also gut planen, wieviel wir benötigen, um den Winter zu bewältigen und auch am Ende nicht so viel übrig zu haben, sodass dieser dann verklumpt und nicht mehr zu gebrauchen ist“, erklärt Penshorn. Außerdem stehen ganz viele kleine Arbeiten an, die aber einiges an Zeit beanspruchen. „Bänke werden reingeholt und überarbeitet, sodass sie dann im Frühjahr wieder ihren Einsatz finden können“, sagt der Samtgemeindebürgermeister.

Wichtig sei auch die Kontrolle der Straßen, bevor der Winter und Schnee Einzug hält. „Die Straßendecken müssen geschlossen sein, sonst entsteht noch mehr Schaden durch den Winter“, erklärt Penshorn.

Die Gemeinden befänden sich also zurzeit in einer Sturm und Drang-Zeit. Aufgaben müssen bewältigt werden. Kontrollen sind erforderlich und eine gute Kommunikation zwischen den Gemeinden trägt dazu bei, dass auch im kommenden Jahr das Haushaltskonzept auf positive Resonanz stößt.

„Schulen, Feuerwehren und Kindergärten zum Beispiel melden ihren Bedarf an“, zeigt der Samtgemeindebürgermeister das derzeitige Verfahren auf. Dann müsse geprüft werden, inwieweit das Land unterstützten kann. „Wichtig ist natürlich, dass die entstehende Finanzlücke ausgeglichen werden kann. Das bedeutet, dass wir Schwerpunkte bilden müssen, um eine Finanzierung zu gewährleisten“, sagt Penshorn.

Ein gutes Beispiel sind die Investitionen in die Oberschule Wesendorf. „Eine neue Küche, ein neues Dach, Heizungsanlage – das kostet!“, weiß Penshorn. Der Krippenbau in Wahrenholz steht nun auf dem Plan: „Der Vorschlag über den Haushalt für das kommende Jahr geht dann zunächst in den Samtgemeinderat.“

Gespräche seien wichtig und so arbeiten alle an dem so wichtigen Konzept mit. „Wir müssen ein bisschen Jonglieren aber unser System hat sich in der Vergangenheit bewährt. Kontinuität in den Entscheidungen ist wichtig, damit sich Partner der Gemeinden aufeinander verlassen können“, erklärt Penshorn.

Kleine Reiseausflüge der Ausschüsse schaffe ein Gespür für Dinge, die im nächsten Jahr in Angriff genommen werden sollen. „Diese Begehungen zum Beispiel in Kindergärten, Friedhöfen oder Feuerwehren begleiten die Haushaltsberatungen“, zeigt Penshorn auf.

Dann könne der Winter auch kommen.

Von Maike Scholz

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