Sanierung beginnt im März 2020

Wesendorf: Verspätung für Radweg an der K 7 – Kampfmittelsondierungen nötig

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Der Radweg an der K 7 südlich von Wesendorf soll nun ab März saniert werden.

Wesendorf – Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten am Radweg an der K 7 von Wesendorf bis zur B 4 schon ab September beginnen. Durch Verdachtsfälle auf Kampfmittel kam es zu einer Verzögerung. Diese wird nun ausgeweitet, die Arbeiten sollen erst im März beginnen.

„Nach erfolgter Ausschreibung konnte der Auftrag für die Arbeiten am 27. November an die Firma Pasemann erteilt werden“, teilte Landrat Dr. Andreas Ebel auf IK-Anfrage mit.

Vorausgegangen waren jedoch umfangreiche Untersuchungen der gesamten Strecke auf mögliche Kampfmittel. „Es wurde eine Vielzahl von Verdachtsfällen festgestellt, die nun einer näheren Untersuchung bedürfen“, erklärte der Landrat.

Dr. Andreas Ebel, Landrat

Dazu ist es erforderlich, die vorhandene Asphaltbefestigung aufzunehmen, damit die Kampfmittelbeseitigungsfirma die vorhandenen Verdachtsfälle sondieren kann. „Diese Arbeiten werden etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen“, führte Ebel aus. „Nach der ursprünglichen geplanten Zeitschiene hätte mit den Erdarbeiten auch erst im Januar 2020 begonnen werden können.“ Allerdings müssen nun die Asphaltarbeiten auf März verschoben werden, da die Mischwerke im Winter geschlossen haben.

Um über den Winter die Nutzung des Radweges an der K 7 vorerst weiterhin zu ermöglichen, wurde nun der Baubeginn der Gesamtmaßnahme auf März verschoben. „Es ist davon auszugehen, dass der Radweg sodann Ende Mai bis Juni fertiggestellt ist“, schätzt der Landrat.

VON DENNIS KLÜTING

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