Groß Oesingen: Arbeitskreis begeht Gelände / Schmierereien auf Bänken / Zeugen gesucht

Vandalismus in der Waldoase

Graffities beschmutzen die Außenwände der Schutzhütte sowie Bänke und Tische. Foto: Althoff

Groß Oesingen. Schmierereien auf Bänken, Tischen, sogar an den Außenwänden der Schutzhütte. So präsentiert sich zurzeit das Bild der Groß Oesinger Waldoase.

Das Gelände in der freien Natur, in dem sich Kinder zum Beispiel auf Schaukeln austoben können, ist gezeichnet durch Vandalismus. Davon betroffen ist etwa der Matsch-Wasser-Bereich.

Auf dem Sandplatz liegen abgebrochene Flaschenhälse. „Das ist für spielende Kinder richtig gefährlich. Es stellt eine Verletzungsgefahr dar“, unterstrich die stellvertretende Leiterin der DRK-Kita Anja-Mayer Brandt.

Mit dieser Bestandsaufnahme hat sich der Arbeitskreis Waldoase, der sich aus Vertretern der Gemeinde, des Fördervereins Maiglöckchen, des DRK-Kindergartens und der Regenbogenschule zusammensetzt, befasst. Während einer Begehung stellte die Vorsitzende des Fördervereins Maiglöckchen, Maren Schulze, fest: „Zurzeit erleben wir ein Ausmaß an Vandalismus, der sich massiv gesteigert hat. Was wir sehen, ist eine massive Zerstörungswut.“

Für den Arbeitskreis ist nun das Ende der Fahnenstange erreicht. „So geht es nicht mehr weiter“, forderte Schulze und war empört. Richtig schockiert zeigte sich Tina Bühring, ebenfalls vom Förderverein Maiglöckchen. „Was in den vergangenen Wochen passiert ist, geht zu weit.“ Sie und die anderen Vertreter wollen jetzt handeln, zumal die Zerstörungen auch einen „erheblichen Sachschaden verursachen würden“, merkte Bühring an. Bürgermeister Jürgen Schulze forderte, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. „Wir müssen herausfinden, wer die Schäden angerichtet hat.“ Und mit denen müsse man ein Gespräch führen, meinte Marion Gertken, Vertreterin der Gemeinde. „Es sind uns vier junge Leute bekannt“, meinte Schulze. Sie sollten sich freiwillig bei der Gemeinde melden, hieß es. Außerdem ruft der Arbeitskreis Zeugen auf, sich zu melden. Auch sie können sich unter den Telefonnummern (0 58 38) 13 63 und (0 58 38) 3 05 melden.

In vier Wochen, am Montag, 9. Juli, trifft sich der Arbeitskreis wieder und fasst erste Ergebnisse zusammen. Dann wollen die Mitglieder über weitere Maßnahmen beraten.

Von Volker Althoff

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