Reges Interesse an Bürgerversammlung der Gemeinde Wesendorf

Unmut über Sportpark

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Etwa 50 Bürger folgten der Einladung der Gemeinde Wesendorf und nahmen an der Einwohnerversammlung im Haus Westerholz teil.

Westerholz. In sehr sachlicher Atmosphäre verlief die Bürgerversammlung am Mittwochabend im Haus Westerholz, zu der die Gemeinde Wesendorf eingeladen hatte. Rund 50 Bürger aus Wesendorf und Westerholz waren der Einladung gefolgt.

Bürgermeister Siegfried Weiß sowie auch Gemeindedirektor Walter Penshorn berichteten ausführlich über die derzeitige gute finanzielle Situation der Gemeinde Wesendorf und gingen auf detaillierte Entwicklungen in der Gemeinde ein. So wurden die Investitionen der letzten beiden Jahre, wie unter anderem der Ausbau des Bauhofes, die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters im Bauhof, die Sanierungsmaßnahmen am Friedhof und dem Ehrenmal in Westerholz, die Sanierungsmaßnahme am Kulturzentrum / Schützenhaus in Wesendorf, der auf den Weg gebrachte Ausbau des Radweges zwischen Wesendorf und Ummern, die Planungen für die Sanierung von Straßen (Weißenberger Straße in Westerholz, Hasenberg und Hammerstein-Siedlung) sowie die Planung und Ausweisung von Baugebieten am Demoorweg und auf der Horst (Westerholz), Revue passieren lassen. Penshorn informierte, dass die Gemeinde Wesendorf zurzeit 5100 Einwohner zähle und rund 400 Personen mit Nebenwohnsitz angemeldet sind. Der Haushalt habe ein Volumen von rund 3 Millionen Euro und von den rund 600 000 bis 700 000 Euro Gewerbesteueraufkommen etwa 300 000 Euro aus dem Hammerstein Park erzielt würden, sagte Penshorn. „Immerhin bindet der Hammerstein Park etwa 170 Arbeitsplätze und 250 bis 300 Arbeitsplätze könnten noch hinzukommen, wenn der Jugendcampus eröffnet würde“, sagte der Gemeindedirektor. Um auch in dem Bereich des Hammerstein Parks künftig planen zu können, hat der Gemeinderat erst kürzlich beschlossen, eine Fläche von mehr als 50 000 Quadratmetern für etwa eine halbe Million Euro anzukaufen (das IK berichtete), informierte der Verwaltungschef die Bürger.

Auch die Breitbandversorgung im Hammerstein Park trage Früchte, da die Gemeinde mit 88 000 Euro, von denen die Hälfte wieder zurückgeflossen sei, die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen habe. Nun gelte es, die künftigen Vorhaben wie unter anderem die Ausweisung der Baugebiete, die Straßensanierungen und den Radwegebau voranzubringen und schrittweise umzusetzen, sagte Penshorn.

Fragen einzelner Bürger wie unter thematisierten die Erschließung der Zufahrten des Baugebietes Demoorweg und das Baugebiet „Buschfeld II“. Ein wenig Unmut kam auf, als es um die Einrichtung des Senioren-Sportparks auf dem Paka-Platz ging, dessen Entscheidung kürzlich im Rat erfolgte. Hierbei sahen sich unter anderem die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat sowie auch rund 900 befragten Bürger ausgebremst und nicht respektiert. Weiß kündigte dazu im neuen Jahr weitere Beratungen an. Auf die von Frage von Manfred Driesner nach der Besetzung des Amtes als Gemeindedirektor betonte René Weber, dass zurzeit noch offen sei, wer die Verwaltungstätigkeiten für die Gemeinde Wesendorf zukünftig übernehmen werde.

Von Hans-Jürgen Ollech

 

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