Zukunftswerkstatt: Montags Radtouren für ältere Menschen / Neue Banken auf Friedhof und Ortsausgang

Ummeraner Bürger bewegen sich

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Der Eingangsbereich zum Gemeindezentrum sei zu eng für Rollstuhlfahrer. Ein Element könnte versetzt werden.

Ummern. Ummern will sich bewegen und das in vielerlei Hinsicht. Montags allerdings bewegt sich Ummern schon. Immer montags ab 17 Uhr trifft sich seit kurzem eine Gruppe, um gemeinsam eine Runde mit dem Rad zu drehen.

„Das ist nichts für die Tour de France, sondern für Senioren“, meinte Siegward Binkau, Sprecher der Ummeraner Zukunftswerkstatt, beim Treffen am Dienstagabend.

Zwei Mal sei man schon gemeinsam geradelt. Eingeladen sind alle, die Lust und Zeit haben. „Wir fahren bei fast jedem Wetter. Es geht darum, ältere Menschen wieder zum Radfahren zu bringen und dann gemeinsam Rad zu fahren“, erklärte Binkau. Es werde sich am Langsamsten der Gruppe orientiert. Die Fahrt dauert immer gut eine Stunde.

Eine Holzbank ziert nun die Ummeraner Ortseinfahrt aus Richtung Wesendorf kommend. Ein Platz zum Rasten soll entstehen.

Bewegt werden soll in Ummern aber noch einiges anderes. Die To-do-Liste der Zukunftswerkstatt wird immer länger. Jetzt kam die Anregung von Ingrid Kuipers-Strathausen, dass der Eingang zum Gelände des Ummeraner Gemeindezentrums gerade für Rollstuhlfahrer zu eng sei. Es wurde vorgeschlagen, dass eine Tor-Element rund 30 Zentimeter nach hinten zu versetzen. So sei eher ein barrierefreier Eingang auf das Gelände möglich. Mit diesem Anliegen werde man sich an den Gemeinderat wenden. „Die Zukunftswerkstatt würde sich dann auch zur Verfügung stellen, ein Konzept dafür zu erarbeiten“, meinte Binkau. Unter dieses Konzept falle dann nicht nur das versetzte Eingangselement, sondern in einem Zuge damit auch die Verschönerung des Bereiches mit „vernünftigen“ Parkplätzen.

Den Mitgliedern der Zukunftswerkstatt war auch klar, dass der Geländeeingang zwar barrierefrei und gut passierbar sein solle, jedoch auch vermieden werden müsse, dass beispielsweise mit dem Rad durch den Eingangsbereich „gerast“ werde. „Der Eingang wurde wahrscheinlich so gestaltet, damit Kinder nicht mit dem Rad durchfahren“, mutmaßte Binkau.

Bewegung kam außerdem in das Thema Banken in Ummern. Jürgen Hampf berichtete, dass die neue Bank nun auf dem Friedhof fest installiert sei. Die Fundamente wurden gegossen und die Bank befestigt. „Thema beendet“, meinte Hampf nach seinem Bericht.

Eine neue Bank ziert auch den Ummeraner Ortseingang in Richtung Wesendorf. Die Ortseinfahrt soll attraktiver und vor allem einladender gestaltet werden. Bei der Bank soll es allerdings nicht bleiben. Es soll eine Hecke als Sichtschutz gepflanzt werden. Außerdem plane die Gemeinde auch eine Tafel aufzustellen. „Es soll ein Rastplatz werden“, meinte Binkau, denn dort führt auch der Radweg in Richtung Wesendorf entlang.

Von Maike Scholz

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