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Ummeraner Bauausschuss will Hindernisse zur Verkehrsberuhigung aufstellen

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Im Gifhorner Weg in Ummern wird viel zu schnell gefahren, Betonringe sollen die Raser zur Vernunft bringen.
Im Gifhorner Weg in Ummern wird viel zu schnell gefahren, Betonringe sollen die Raser zur Vernunft bringen. © Ollech

oll Ummern – Während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Ummern wurde die Verkehrsberuhigung im Gifhorner Weg noch einmal ausführlich diskutiert, da trotz des aufgestellten 30er Schildes immer noch zu schnell gefahren wird.

Grundlage der Diskussion sind zwei vorliegende Anträge von Anliegern, die das zum Teil rücksichtslose Fahren von Verkehrsteilnehmern nicht mehr tolerieren können.

Der Allgemeine Verwaltungsvertreter Mark Bludau sagte dazu, dass er bereits mit dem Landkreis über die Aufstellung von Betonringen gesprochen habe und dabei auf Zustimmung stieß. Zudem habe er auch die Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG) wegen der dort verkehrenden Busse angeschrieben, jedoch noch keine Antwort erhalten. Grundsätzlich dürfen für eine Testphase Betonringe aufgestellt werden, wenn sie dann auch vorschriftsmäßig abgesichert werden, betonte Bludau.

Der Verwaltungsbeamte der Samtgemeinde Wesendorf zeigte sich zustimmend für die Betonring-Lösung und befürwortete die „Test-Lösung“, die bei Wirkungslosigkeit auch schnell wieder entfernt werden könnte.

Ausschussmitglied Walter Meyer (SPD) äußerte Bedenken und konnte sich zunächst mit der Aufstellung von Betonringen nicht anfreunden, da relativ viele Anlieger auch an den Straßenrändern parken. Zudem merkte Meyer an, die 30er Zone durch Schriftzüge auf der Fahrbahn im Eingangsbereich zusätzlich zu kennzeichnen, was jedoch keine Zustimmung fand.

Abschließend empfahl der Ausschuss, dass für eine Probephase Betonringe (auch Kübel genannt) aufgestellt werden sollen.

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