Auch LBEG nimmt Bodenproben

Umfeld der Schönewörder Ölstation wird untersucht

Uwe Hammerschmidt (r.) und sein Team nahmen Bodenproben im Umfeld der Schönewörder Ölstation.
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Uwe Hammerschmidt (r.) und sein Team nahmen Bodenproben im Umfeld der Schönewörder Ölstation.
  • Dennis Klüting
    VonDennis Klüting
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Schönewörde – Sehr schnell reagierte das Landesamt für Bergbau, Energie und geologie (LBEG) auf die mit Schadstoffen belastete Bodenprobe, die Wasseringenieur Bernd Ebeling nahe der Schönewörder Ölstation entnommen hatte (das IK berichtete).

Gestern war ein Team des Landesamtes vor Ort, um Proben zu entnehmen. Das IK hat die Arbeiten begleitet.

An der gleichen Stelle, an der auch Ebeling nach seiner Beschreibung die Probe entnommen hatte, stiegen auch die Mitarbeiter des LBEG in den mit Wasser gefüllten Graben. „Ungefähr hier muss das gewesen sein“, erklärte Uwe Hammerschmidt. Er ist Projektleiter für die stichprobenartige Untersuchung von 200 Erdölförderstellen und Betriebsplätzen. „Ähnlich, wie wir auch schon die Erdgasförderstellen untersucht hatten, sehen wir uns nun auch die Erdölförderstellen genau an“, so Hammerschmidt. „Und da wir hier einen konkreten und aktuellen Hinweis bekommen haben, haben wir diesen Platz zeitlich vorgezogen.“

Nicht nur an dieser Stelle werden die Bodenproben entnommen, gleich an mehreren Stellen ist das Team im Einsatz: Sowohl im Graben, aber auch auf dem Feld und auf beiden Seiten der Ölstation werden insgesamt ein gutes Dutzend Mischproben entnommen. „Die Proben werden an ein zertifiziertes Labor zur Analyse geschickt“, erklärte Björn Völlmar vom Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LBEG. Nach der Untersuchung, die laut Hammerschmidt gut fünf Wochen dauern kann, werden die Ergebnisse ausgewertet. „Wenn Ebelings Ergebnisse bestätigt werden sollten, werden wir den Betreiber zu einer Detailuntersuchung verpflichten“, sagte Hammerschmidt. Dabei soll eingegrenzt werden, wie weit sich die Schadstoffbelastungen erstrecken.

dk

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