Groß Oesingen: Falschparker bei der Blutspende im November können sich beim Ortsverein melden

DRK übernimmt Verwarngeld

+
Im November hatten Teilnehmer bei der DRK-Blutspende falsch geparkt. Ein Busfahrer hatte die Polizei alarmiert, die dann Knöllchen verteilte. Der Ortsverein hat sich nun entschlossen, das Verwarngeld für die Betroffenen zu übernehmen.

msc/nf Groß Oesingen. 82 Spender kamen im November zum Blutspenden des DRK Groß Oesingens. Doch für so manchen wurde es eine kostspielige Blutspende.

Der IK-Artikel vom November

Knöllchen für Blutspender

Mehr zum Thema Blutspenden

Hund rettet Katze mit Blutspende

Wenig Blutkonserven in der Urlaubszeit

Jeder Spender kann Leben retten

Die Polizei schrieb die Kennzeichen der Falschparker auf, die an der Bushaltestelle vor der Groß Oesinger Regenbogenschule geparkt hatten. Zuvor hatte ein aufgebrachter Busfahrer die Polizei alarmiert (das IK berichtete).

Jetzt können sich Falschparker freuen, denn der DRK-Ortsverein Groß Oesingen hat sich entschlossen, die Verwarngebühr von zehn Euro für seine Spender zu übernehmen. „Da wir davon ausgehen, dass alle dort parkenden Fahrzeuge im Zusammenhang mit unserem Blutspende-Termin an der Grundschule abgestellt wurden, hat sich der Vorstand beraten und beschlossen, die schon berechneten oder noch zu erwartenden Verwarngelder zu erstatten“, sagt der Vorsitzende des DRK Groß Oesingen, Friedrich Pikzak. Es sei damals sehr traurig gewesen, dass „der Busfahrer abseits von allen Verständigungsmöglichkeiten die Polizei eingeschaltet und damit die Verwarnaktion gegen die Blutspender ausgelöst hatte“.

Gegen Vorlage des Verwarngeldbescheides des Landkreises Gifhorn wird nun also allen Betroffenen das Verwarnungsgeld von der Schatzmeisterin Marlies Wauschkies erstattet.

Da der Ortsverein nicht alle Namen ermitteln konnte, bittet das DRK weitere Betroffene, die bisher kein Schreiben vom Ortsverein erhalten haben, sich mit Wauschkies in Verbindung zu setzen. „Wir hoffen, damit Auswirkungen auf die Blutspendebereitschaft vermeiden zu können“, sagt Pikzak und hofft auf eine gute Teilnahme beim Termin am 23. Januar. Bei diesem Termin gibt es auch noch die Möglichkeit, den Betrag für das Verwarnungsgeld zu erhalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare