Turnhalle und Tagespflege

Schönewörde will 2020 mehrere große Projekte auf den Weg bringen

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In dem ehemaligen Schulgebäude soll eine Tagespflegeeinrichtung geschaffen werden. Einen entsprechenden Förderantrag im Dorferneuerungsprogramm hat die Gemeinde gestellt.

Schönewörde – Mit der Sanierung des Bahnhofswegs und der Neugestaltung der Turnhalle hat sich die Gemeinde Schönewörde auch kontrovers diskutierte Projekte auf die Agenda für 2020 gesetzt. Bürgermeister Gerald Flohr gab im IK-Gespräch einen Überblick.

„Den Förderbescheid für den Bahnhofsweg haben wir ja“, erklärte Flohr. „Und den wollen wir nicht verfallen lassen.“ Daher wird momentan an den Ausschreibungen gearbeitet, denn Mitte des Jahres muss diese Maßnahme fertiggestellt und abgerechnet sein.

Ebenfalls im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes soll das ehemalige Schulgebäude zu einer Tagespflegeeinrichtung umgebaut werden (das IK berichtete). „Wir haben einen entsprechenden Förderantrag gestellt, eine Rückmeldung bekommen wir im März“, führte Flohr aus. „Hoffentlich bekommen wir eine Zusage.“

Kontrovers diskutiert wurde die Umgestaltung der Turnhalle. „Dabei sind wir noch zu keinem Konsens gelangt, die Vorstellungen gehen da noch zu weit auseinander“, sagte der Bürgermeister. „Ich möchte gern eine nachhaltige Lösung schaffen, deren Unterhaltung auch in Zukunft finanziert werden kann.“

Das Baugebiet Querkamp soll erweitert werden, es können sieben oder acht zusätzliche Bauplätze entstehen. „Die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans wurde bereits durch den Samtgemeinderat beschlossen“, sagte Flohr. „Generell werden Baulücken gesucht, es besteht da durchaus Interesse.“

Gerald Flohr, Bürgermeister in Schönewörde.

Ein großes Thema für 2020 werden auch die Straßenausbaubeiträge darstellen. Die Bürgerinitiative (BI) „Schönewörder-Straßen“ hatte einen erneuten Antrag für ein Bürgerbegehren eingereicht, nachdem der erste aus formellen Gründen abgelehnt worden war. „Der Verwaltungsausschuss musste dem zustimmen“, erklärte Flohr. Die Gemeinde arbeite bei dem Verfahren eng mit der Kommunalaufsicht zusammen. Nun liege der Spielball wieder bei der BI. „Leider ist eine Kommunikation bisher nicht zustande gekommen, das scheint nicht gewünscht zu sein“, bedauerte Flohr.

Über die Vorhaben informiert Flohr auch bei der Gemeindeversammlung am Samstag, 18. Januar, um 15 Uhr im Gemeindezentrum.

VON DENNIS KLÜTING

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