Wagenhoffer Rat beschließt Haushalt 2018 einstimmig / Reckstange und Bank für Spielplatz geplant

Trotz Defizit Investitionen möglich

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Der Wagenhoffer Spielplatz soll eine Reckstange und eine Sitzbank bekommen. Dafür plant die Gemeinde 2500 Euro in ihrem Haushaltsentwurf ein.

Wagenhoff. Trotz Defizit im Haushaltsplan ist die Gemeinde Wagenhoff finanziell gut aufgestellt. Am Montag beschloss der Gemeinderat den Haushaltsentwurf für 2018 einstimmig.

Philipp Dreyer von der Kämmerei der Samtgemeinde Wesendorf stellte den Haushaltsentwurf vor. Im Ergebnishaushalt stehen ordentlichen Erträgen von 894 400 Euro ordentliche Aufwendungen von 920 700 Euro gegenüber. Das macht ein Defizit von 26 300 Euro. „Das ist aber nicht tragisch“, erklärte Dreyer. „Aus den Ergebnissen der Vorjahre haben wir noch Rücklagen, aus denen wir uns bedienen können.“ Diese Rücklagen belaufen sich auf rund 384 000 Euro.

Im Finanzhaushalt sind die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit zur Auszahlung nahezu ausgeglichen. Einzahlungen von 828 700 Euro stehen Auszahlungen von 828 200 Euro gegenüber – ein Saldo von 500 Euro. Für Investitionen sind 24 500 Euro angesetzt. Zum 31. Dezember 2017 lag der Kassenbestand bei 633 500 Euro.

Das Wagenhoffer Investitionsprogramm sieht drei größere Maßnahmen vor. Zum einen soll der Spielplatz für 2500 Euro eine Reckstange und eine Sitzbank erhalten, zum anderen will die Gemeinde einen Grillpavillon für rund 2000 Euro erwerben. Klaus Korthals (CDU) schlug vor, nach dem Erwerb des Pavillons aus wirtschaftlichen und technischen Gründen eine Gebühr von 50 Euro bei Vermietung an Vereine zu verlangen. „Das hat den Zweck, dass wir dadurch Geld für Reparaturen und Instandhaltung haben. Unsere Vereine sind ja nicht mittellos. Die machen ja auch immer guten Umsatz bei den Veranstaltungen“, begründete Korthals seine Idee. Hubert Kühne (SPD) und Andreas Wedler (SPD) sprachen sich positiv für die Idee aus. Wedler: „Das hört sich gut an. Wenn wir den Grillpavillon in unserem Eigentum haben, können wir einen Mietvertrag aufsetzen.“

Außerdem werden 20 000 Euro reine Planungskosten für eine Flutlichtanlage bereitgestellt. Die Flutlichtanlage selbst werde aber noch nicht 2018 installiert, erklärte Bürgermeisterin Claudia Bergmann (SPD). Ein Elektroplaner müsse erst noch beauftragt werden. Außerdem würden die Planungen viel Zeit kosten. Wedler ergänzte, dass ein Elektriker bereits die alte Anlage begutachtet habe. „Der sagte, dass die Masten erneuert werden müssen. Eine Instandsetzung ist nicht möglich.“ Dreyer erinnerte daran, dass die 20 000 Euro reine Planungskosten seien. „Das heißt, der große Happen kommt erst noch.“

Von Ann-Cathrin Brey

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