Gemeinderat Schönewörde beschließt Erhöhung der Hundesteuer

Treue Vierbeiner, teurere Vierbeiner

Der Gemeindrat Schönewörde hat eine Erhöhung der Hundesteuer beschloseen.
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Der Gemeindrat Schönewörde hat eine Erhöhung der Hundesteuer beschloseen.

Schönewörde. Die treuen Vierbeiner werden teurer: Die Gemeinde Schönewörde hebt die Hundesteuer an. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend.

Wurden bislang für den ersten Hund 24 Euro, für den zweiten Hund 36 Euro und jeden weiteren Hund 48 Euro jährlich fällig, sollten es mit dem Beschlussvorschlag jeweils 6 Euro mehr werden.

Ratsmitglied Ernst Schreiber (FDP) fand diesen Betrag deutlich zu gering angesetzt. „Wir sollten uns an den Sätzen der Stadt Gifhorn orientieren und so den ersten Hund mit 78 Euro besteuern.“ Weiterhin führte er an, dass es sich bei dieser Steuer ja auch um eine Lenkungssteuer handele, mit der die Hunde-Population kontrolliert würde.

Bürgermeister Horst Schermer (CDU) hatte seine Zweifel: „Ich bin mir nicht sicher, ob eine Erhöhung auf den dreifachen Betrag nicht zu hoch gegriffen ist.“ Diese Bedenken wurden von vielen Ratsmitgliedern geteilt. Schermer beschwichtigte aber: „Wir können die Hundesteuersatzung auch nach einem heutigen Beschluss noch ändern. Wir haben den Betrag bewusst ziemlich niedrig angesetzt und können ihn bei Bedarf stufenweise erhöhen.“ Schreiber stellte den Antrag, den ursprünglichen Betrag auf 48 Euro pro Jahr zu verdoppeln. Dieser Antrag wurde mit 4:4-Stimmen abgelehnt. Die Erhöhung der Hundesteuerbeträge um jeweils 6 Euro wurde mit sieben Stimmen dafür und einer Gegenstimme beschlossen. Somit kostet in der Gemeinde Schönewörde der erste Hund künftig 30 Euro, der zweite 42 Euro und jeder weitere Hund 54 Euro pro Jahr.

Von Dennis Klüting

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