Schönewördes Bürgermeister Gerald Flohr wünscht sich einen Lebensmitteldiscounter im Ort

Der Traum vom Supermarkt

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Ein Lebensmittel-Discounter würde Schönewörde weit nach vorne bringen, ist Bürgermeister Gerald Flohr überzeugt. Er will sich daher für die Idee stark machen.

Schönewörde. Wenn man Geburtstag hat, darf man sich doch bekanntlich etwas wünschen: Schönewörde feiert in diesem Jahr sein 700-jähriges Bestehen, die Dorfgemeinschaft hat ggleich mehere Veranstaltungen auf die beine gestellt und das ganze Jahr mit so mit Highlights gespickt.

Einen „Geburtstagswunsch“ hat Bürgermeister Gerald Flohr auch geäußert: Einen Lebensmittel-Discounter direkt im Ort.

„Ein Discounter wäre etwas, das unserem Dorf sehr gut täte“, ist Flohr überzeugt. Ein solches geschäft sichert die Nahversorgung für die Anwohner und stiegert die Attraktivität als Wohnort. Flohr habe von einem Betreiber gehört, der auch Niederlassungen an einwohnerschwächeren Standorten eröffne und mit diesem wolle er Kontakt aufnehmen. „Außerdem gibt es in drei Wochen einen Termin beim Regionalverband Großraum Braunschweig, an dem unter anderem auch diese Thematik nochmal durchgesprochen werden kann“, sagte Flohr.

Angesicht der Schwierigkeiten, die mit der Ansiedlung von Supermärkten in Groß Oesingen und Wahrenholz verbunden waren, zeigte sich Samtgemeindebürgermeister René Weber im IK-Gespräch eher skeptisch. „Da mussten wir ganz schön kämpfen, damit das klappt.“ Hoffen würde er natürlich dennoch, dass die Umsetzung dieses Vorhabens gelingt. „Das ist in der Kommunalpolitik sehr wichtig: Wir brauchen Leute, die Träume und Wünsche haben und denen auch nachgehen“, betonte Weber. So sei etwa auch der Bürgerbusverein Isenhagener Land entstanden.

Von Dennis Klüting

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