Mietvertrag für Tierheim in Ribbesbüttel läuft 2023 aus / Eigener Neubau als mögliche Lösung

Tierschützer suchen ein Zuhause

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Der Mitvertrag des Ribbesbütteler Tierheims läuft in fünf Jahren aus. Der Tierschutzverein Gifhorn bemüht sich schon jetzt um eine neue Lösung. Im Raum steht auch ein Neubau, allerdings muss dafür ein passendes Grundstück gefunden werden.

Wesendorf/Gifhorn/Ribbesbüttel. Das Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel ist schon etwas in die Jahre gekommen und weist an einigen Stellen Mängel auf.

Aber: Investitionen lohnen sich für den Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung, dessen Einzugsgebiet sich auch über die Samtgemeinde Wesendorf erstreckt, nicht. Denn der Mietvertrag für das Gebäude läuft 2023 aus. Nun suchen die Tierschützer nach einer anderweitigen Lösung und denken auch über einen Neubau nach.

„Wir stehen aber noch ganz am Anfang des Vorhabens“, erklärte Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins, im IK-Gespräch. „Da stehen noch einige Gespräche an.“ Das Tierschutzzentrum in Ribbesbüttel verfüge nicht über ein winterfestes Gehege für Hunde oder ein beheiztes Haus für Kleintiere. „Aber da können wir jetzt nichts machen. Sonst müssen wir das in fünf Jahren wieder zurückbauen“, so Asseburg-Schwalki. Für ein neues Tierheim benötige der Verein rund 5000 Quadratmeter Fläche. „Wir würden ja gern in der Nähe des jetzigen Tierschutzzentrums bleiben“, sagte die Vereinsvorsitzende. „Denn wir haben hier engagierte ehrenamtliche Helfer.“ Bei einem größeren Ortswechsel könnten die eventuell wegbrechen, fürchtet Asseburg-Schwalki. Dennoch: „Es muss ja auch bezahlbar sein.“ Daher arbeite der Tierschutzverein eng mit den beteiligten Kommunen zusammen, um eine Lösung zu finden.

Die Finanzierung des Vorhabens soll über Rücklagen des Tierschutzvereins, über Spendengelder und über eine Beteiligung der Kommunen erfolgen.

Wesendorfs Samtgemeindebürgermeister René Weber hat dem Tierschutzverein bereits drei Flächen vorgeschlagen: Am Rand des Gewerbegebiets in Wahrenholz, am östlichen Ende des Wesendorfer Hammerstein-Parks und in Wichelnförth. „Ein Tierheim wäre definitiv eine Bereicherung für die Samtgemeinde, das könnte ich mir wunderbar vorstellen“, warb Weber.

Von Dennis Klüting

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