Schönewörder Feuerwehr übt in Zusammenarbeit mit Förderunternehmen für den Ernstfall

Szenario: Erdöl aus Leitung ausgetreten

Die Feuerwehr Schönewörde übte den Einsatz bei einer Öl-Leckage.
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Die Feuerwehr Schönewörde übte den Einsatz bei einer Öl-Leckage. Foto: VERMILION ENERGY

Schönewörde/Wahrenholz – Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, übte die Schönewörder Feuerwehr in Zusammenarbeit mit Vermilion Energy und ExxonMobil an mehreren Orten entlang der HEG-Erdölleitung bei Wahrenholz und Schönewörde.

Die Leitung transportiert unter anderem das aus den Feldern Vorhop und Vorhop-Knesebeck geförderte Erdöl an eine Sammelstelle in Meerdorf (Kreis Peine), von der aus das Erdöl weiter zur Raffinerie geleitet wird. HEG steht für „Hannoversche Erdölleitung GmbH“.

Bei der Übung simulierten Mitarbeiter eine Leckage von Rohöl an einem Abschnitt der Erdölleitung. Wie bei allen Sicherheitsübungen dieser Art sind neben dem Lokalisieren des Schadens und der Schadensbekämpfung auch die Überprüfung der Alarmierungskette und eine Überprüfung des Ölwehr-Equipments vorgesehen.

Bei Leckagen ist zudem ein gut durchdachtes Vorgehen erforderlich, um je nach Wind- und Strömungseinfluss die Ölsperren und Kontrollposten an den richtigen Einsatzpunkten aufzubauen. „Mit regelmäßigen Übungen wie dieser stellt Vermilion sicher, dass wir jederzeit in der Lage sind, im unwahrscheinlichen Fall eines Unfalls schnell, effizient und strategisch – auch übergreifend mit der Feuerwehr – reagieren zu können und mögliche Auswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren“, erklärt Eike Zenke, zuständig für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt bei Vermilion. „Die Feuerwehr war sehr schnell vor Ort und hatte bereits nach etwa 20 Minuten drei Flusssperren in Fließrichtung der Ise errichtet. Dies ist beeindruckend schnell – zumal dies das erste Training nach Überarbeitung des Ölwehrplans war“, zog Zenke Bilanz.

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