870 .000 Euro in Wettendorf bei Sanierungen verbaut / Taebel: „Es ist ein Segen“

Straße, Kanal, Haltestellen in Wettendorf: Alles neu

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Freuen sich über die Freigabe der sanierten Wettendorfer Ortsdurchfahrt nach den umfangreichen Bauarbeiten: Landrat Dr. Andreas Ebel (3.v.r.) mit einigen der am Ausbau Beteiligten.

Wettendorf – Für die Wettendorfer war es ein echtes Baustellenjahr: Dafür erstrahlt nach dem Abschluss der Arbeiten vor einigen Wochen und der Freigabe der sanierten Ortsdurchfahrt am Donnerstag nun auch alles in einem neuen Licht.

Die Baukosten bei dem Großprojekt beliefen sich insgesamt auf rund 870 000 Euro.

Für die Maßnahme war es gelungen, seitens des Landes Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Höhe von etwa 405 000 Euro einzuwerben. Die Bauarbeiten für den Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Kreisstraße 13, die im Dezember 2018 begonnen hatten (das IK berichtete), wurden somit nach einjähriger Bauzeit beendet.

Doch es ging nicht nur um Straßenbau: Bei dem Ausbau handelte es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Wasserverband Gifhorn und dem Regiebetrieb Breitbandausbau des Landkreises Gifhorn. Der Wasserverband erneuerte den Niederschlagswasserkanal inklusive einiger Hausanschlüsse in der Ortsdurchfahrt. Der Landkreis erneuerte die Fahrbahn, die Gossenanlagen und Straßenabläufe. „Wenn sich Synergien aus den Tiefbauarbeiten ziehen lassen, sind wir natürlich interessiert daran, diese zu nutzen. Insbesondere für den Breitbandausbau haben wir bereits viele Mitverlegungsmaßnahmen vorgenommen“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel. Auch bei der Ortsdurchfahrt habe sich ein Zusammenfassen der Aufgaben mehrerer Bauherren bewährt. Die Ortsdurchfahrt war nahezu über die gesamte Bauzeit gesperrt gewesen, eine Umleitung war eingerichtet worden. Die Gemeinde Obernholz hatte mit dem zeitgleichen barrierefreien Ausbau von zwei Bushaltestellen zu einer effizienten Bündelung der Aufgaben beigetragen.

Soweit es möglich war, wurden für die betroffenen Anlieger Grundstückszufahrten eingerichtet. Ende November erfolgte der Einbau der letzten Asphaltschicht, der Verkehr fließt wieder. Der Kreis bedankt sich bei den Anliegern und den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Behinderungen.

Die Wettendorfer haben seit 1994 auf die Sanierung gewartet, betonte der Obernholzer Bürgermeister Werner Rodewald. „Das ist ein Segen für die Wettendorfer. Der Ort hat etwas Ordentliches bekommen“, unterstrich Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel die Bedeutung. Zudem habe man in der Ortsdurchfahrt den nötigen Platz für die Maßnahmen gehabt.

VON PAUL GERLACH

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