Starker Verkehr und keine Querungshilfe

Wagenhoff: Gefährlicher Schulweg zu den Bushaltestellen an der B 4 und der K 7

Die B 4 ist stark befahren, der Verkehr ist schnell unterwegs. Dennoch gibt es keine Querungshilfe zur Bushaltestelle, was besonders für Kinder auf dem Schulweg gefährlich ist.
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Die B 4 ist stark befahren, der Verkehr ist schnell unterwegs. Dennoch gibt es keine Querungshilfe zur Bushaltestelle, was besonders für Kinder auf dem Schulweg gefährlich ist. 

Wagenhoff / Wesendorf – Die B 4 ist die vermutlich am stärksten befahrene Straße im Landkreis Gifhorn. Täglich nutzen tausende Fahrzeuge die Nord-Süd-Verbindung, die durch Groß Oesingen und neben Wesendorf und Wagenhoff verläuft.

Eine besondere Situation stellt sich etwa 150 Meter südlich der Krümme-Kreuzung mit der K 7 dar: Dort befindet sich die Bushaltestelle „Wagenhoff B 4“.

Gerade für Kinder, die mit dem Bus nach Gifhorn zur Schule fahren, ist die Überquerung der B 4 besonders gefährlich. „Die Kinder müssen immer von den Eltern begleitet werden“, erklärte Wagenhoffs Bürgermeisterin Claudia Bergmann im IK-Gespräch. „Allein wäre die Überquerung dieser Straße viel zu gefährlich.“ Ähnlich stelle sich die Situation aber auch nur wenige hundert Meter entfernt an der Bushaltestelle „Wagenhoff Am Wendelberg“ dar. „Dort müssen die Kinder über die K 7, wenn sie nach Wesendorf wollen“, sagte Bergmann. „Und auch da ist morgens oft die Hölle los.“ Neben der direkten Gefahr bringt der starke Verkehr mit hoher Geschwindigkeit aber auch noch weitere Tücken: „Ich habe beispielsweise schon mehrfach gehört, dass die Kinder bei Regen klatschnass und dreckig werden, wenn die Autos durch die Pfützen rasen und Kinder vom Spritzwasser durchtränkt werden“, erklärte die Bürgermeisterin. „Eine Mutter meinte, dass sie ihr Kind eigentlich erst zuhause umziehen müsste – aber ging ja nicht, der Bus kam schon.“

Das Problem ist nicht unbekannt. „In der Tat ist die Querung der B 4 nicht einfach“, bestätigte Michael Peuke, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel. Seine Behörde ist für die Bundesstraße zuständig. „Durch den geplanten Umbau der Krümme-Kreuzung zu einem Kreisverkehr entstehen etwa 150 Meter von der Bushaltestelle entfernt in den Kreisverkehrzufahrten auch Fahrbahnteiler, die ein Queren für Fußgänger vereinfachen.“ Ob eine Querungshilfe im aber auch unmittelbaren Bereich der Bushaltestellen im Gesamtkontext einen Sicherheitszugewinn darstellt, wolle die Behörde prüfen. Dazu könnte sich bald eine günstige Gelegenheit ergeben, da die Bushaltenstelle an der B 4 demnächst barrierefrei ausgebaut werden soll. Vom Landkreis Gifhorn, der als Träger für die K 7 zuständig ist, war gestern bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu eventuell geplanten Maßnahmen zu bekommen. VON DENNIS KLÜTING

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