Schönewörder Rat stimmt Machbarkeitsstudie zu / TSV erwägt Neubau

Was ist im Sportzentrum in Schönewörde möglich?

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Das Sportzentrum in Schönewörde soll neu gestaltet werden. 

Schönewörde – Das Schönewörder Sport- und Gemeindezentrum soll umgestaltet werden: „Die Halle wird in ihrer vollen Größe vielleicht an drei oder vier Tagen im Jahr genutzt“, sagte Bürgermeister Gerald Flohr bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. „Das ist zu wenig.“

Gerald Flohr, Bürgermeister

Schließlich sei der Unterhalt des Gebäudes nicht gerade billig. „Es ist schon komisch, ein so großes Gebäude zu haben, das nicht immer voll genutzt wird. Natürlich ist es manchmal nützlich, aber es ist schon ein teures und unterhaltungsintensives Monstrum, was wir da stehen haben“, sagte Flohr lächelnd.

Zusammen mit dem Turn- und Sportverein (TSV) und dem Schützenverein will die Gemeinde eine Neugestaltung erarbeiten. Dazu soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, die mit Leader-Mitteln zu 75 Prozent gefördert wird. Dies bekam einstimmig grünes Licht vom Gemeinderat.

Peter Wilde, Vorsitzender des Schützenvereins

„Wir arbeiten da Hand in Hand“, sagte Peter Wilde, Vorsitzender des Schützenvereins, im IK-Gespräch. „Der Schützenverein ist in alle Planungen genauso eingebunden wie die Gemeinde und der Sportverein.“ Schließlich werde ein Übungsraum für den Spielmannszug ebenso benötigt wie Platz für Großveranstaltungen.

Heinrich Buchholz, Vorsitzender des TSV

„Wir wollen zwei Varianten untersuchen“, erklärte Heinrich Buchholz, Vorsitzender des TSV. „Die eine ist ein Anbau an das bestehende Sportzentrum. Zusammen mit einer Verkürzung der großen Halle könnten so weitere Sporträume entstehen.“ Die zweite Option wäre ein Neubau auf dem hinteren Drittel des oberen Fußballplatzes. „Wir brauchen drei Räume. Einen Großen zum Tanzen – für einige Figuren brauchen wir einfach eine gewisse Mindestgröße“, so Buchholz. Die beiden anderen könnten etwas kleiner ausfallen. Einer sei für Gymnastik oder Yoga vorgesehen, der andere für Gerätetraining. „Der Neubau wäre eine Alternative, wenn sich ein Anbau als zu kostspielig erweist“, so Buchholz. Für Fußballspiele stünde nach wie vor der andere Platz zur Verfügung. „Fest steht aber noch gar nichts“, betonte der TSV-Vorsitzende. Man wolle gemeinsam mit der Gemeinde und dem Schützenverein die Studienergebnisse abwarten, um zu sehen, welche Möglichkeiten sich bieten.

VON DENNIS KLÜTING

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