Regeln für die Racker

Spielplatz „Racker-Acker" in Weißenberge: Anwohner und Jugend einigen sich auf Nutzungszeiten

Jugendliche und Anwohner haben Übereinkünfte getroffen, um ein gemeinsames Miteinander am und auf dem Spielplatz „Racker-Acker“ sicherzustellen.
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Jugendliche und Anwohner haben Übereinkünfte getroffen, um ein gemeinsames Miteinander am und auf dem Spielplatz „Racker-Acker“ sicherzustellen.
  • Dennis Klüting
    vonDennis Klüting
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Weißenberge – Der neue Spielplatz „Racker-Acker“ ist ein Aushängeschild für Weißenberge. Die Anlage wurde schließlich auch im Rahmen der 400-Jahr-Feier offiziell freigegeben. Doch auch schon vorher war der Spielplatz von Kindern und Jugendlichen genutzt worden.

Und dabei kam es zu Unmut zwischen Jugendlichen und Anwohnern.

Denn die Jugendlichen wollten bei ihren Treffen auf dem „Racker-Acker“ Musik hören. Anwohner fühlten sich von der Beschallung in den Abendstunden gestört. Kürzlich kamen Anwohner und Jugendliche zusammen, um gemeinsam mit Kathrin Hilleberg vom Festkomitee Weißenberge sowie Detlev Hein von der Polizeistation Wesendorf und Sozialpädagogin Alke Benecke „Spielregeln“ für die Nutzung des „Racker-Ackers“ aufzustellen.

So soll sichergestellt werden, dass weiterhin alle Beteiligten Freude am „Racker-Acker“ haben. Selbstverständlich gelten auch auf dem „Racker-Acker“ generelle Verhaltensregeln für Spielplätzen wie Rauch- und Alkoholverbot. Kernpunkt und Auslöser des Treffens war aber ein anderer: Laute Musik in den Abendstunden störte die Anwohner besonders. Daher wurden auch Nutzungszeiten festgelegt. So soll ab 20 Uhr zur Rücksichtnahme auf die Anwohner keine Musik mehr ertönen. Gespielt werden kann dort prinzipiell bis 22 Uhr, danach sind alle Aktivitäten auf dem Spielplatz untersagt. Hein wies auf die Konsequenzen eines Zuwiderhandelns dieser Vereinbarung hin.

Die aufgestellten Regeln sollen nun auf einer großen Tafel festgehalten und gut sichtbar angebracht werden. Diese soll kurzfristig auf dem Spielplatzgelände installiert werden.

VON DENNIS KLÜTING

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