SPD-Fraktion diskutiert über Dorfentwicklungsplan für Ummern

Einkaufsmöglichkeiten erweitern

Im Zuge der Debatte um die die Dorfentwicklung in Ummern sollen die Einkaufsmöglichkeiten erweitert werden.
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Im Zuge der Debatte um die die Dorfentwicklung in Ummern sollen die Einkaufsmöglichkeiten erweitert werden.

Ummern. Ummern soll attraktiver werden: Die SPD-Fraktion stellte auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates eine umfangreiche Diskussionsgrundlage zur Debatte, auf deren Basis ein Dorfentwicklungsplan erstellt werden soll.

Das Themenspektrum der Diskussionsgrundlage war breit gestreut: soziale, wirtschaftliche, gesundheitliche und kulturelle Aspekte spielten bei der Erstellung eine wichtige Rolle. Bei dieser hatte sich die SPD-Fraktion Unterstützung und Anregungen von der Zukunftswerkstatt eingeholt.

Angeführt wurde die Liste der Themen von der Erhaltung und eventuellen Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten in Ummern. „Wir haben einen Dorfladen, wir sollten ihn auch nutzen“, erklärte Ratsfrau Elke Reuther-Flessenkämper. „Vielleicht besteht ja in Zukunft auch mal die Möglichkeit, das Sortiment noch zu erweitern.“

Klarer Verbesserungsbedarf wurde allerdings bei der Gestaltung der Busfahrpläne gesehen: Diese seien klein gedruckt und für ältere Mitbürger kaum oder nur schwer zu entziffern. Auch der langersehnte Radweg nach Wesendorf (das IK berichtete) fand seinen Platz auf die Liste. Generell solle die Mobilität besonders für Behinderte und Senioren, auch außerhalb des öffentlichen Nahverkehrs, verbessert werden. Zwar hätte Ummern bereits ein Angebot an Sportmöglichkeiten für Senioren, allerdings richte sich dieses überwiegend an Frauen. In Zusammenarbeit mit dem VfL Ummern solle sich dieses Problem aber kurzfristig lösen lassen.

Die Steigerung von Ummerns Attraktivität für Familien wurde ebenfalls thematisiert: Was wird Familien geboten? Was wünschen sie sich? Wie kann man die Lebenszufriedenheit von Müttern steigern? Antworten sollen für einen künftigen Dorfentwicklungsplan konkret ausgearbeitet werden.

Mit Aktionen wie einem Bürgerfrühstück oder einem Neubürgerempfang soll die Willkommenskultur für Zugezogene gepflegt werden. Weitere Projekte der Diskussionsgrundlage stellen die Nutzung des Gemeindehauses als Bürgerhaus, alternative Konzepte zur Nachbarschaftshilfe und der Erhalt und eine mögliche Steigerung der generellen Attraktivität des Dorfes dar. Der Gemeinderat stimmte dieser Diskussionsvorlage mit deutlicher Mehrheit zu. Bis Ende 2016 soll der Dorfentwicklungsplan fertiggestellt sein.

Von Dennis Klüting

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