Zukunftswerkstatt will Gemeinderat bei Dorfentwicklungsplan unterstützen

Wie sieht Ummern künftig aus?

Wie und wo kann sich die Gemeinde Ummern weiterentwickeln? Ein Dorfentwicklungsplan soll helfen. Archivfotos: Scholz

Ummern. Die Dorfentwicklung voranbringen: Das ist das Ziel der Ummeraner Zukunftswerkstatt. Sie will auch den Gemeinderat mit dem Dorfentwicklungsplan unterstützen.

„Ich habe begonnen, die Ergebnisse zusammenzufassen“, erklärte Elke Flessenkämper beim jüngsten Treffen der Zukunftswerkstatt allen Mitgliedern und fügte an: „Ich werde diese Ergebnisse dem Gemeinderat vorlegen, sozusagen als Rechenschaftsbericht für die Arbeit im vergangenen Jahr.“

Flessenkämper betonte auch, dass die Entscheidung, wie es nun mit einem Dorfentwicklungsplan für die Gemeinde Ummern weitergehe, ausschließlich beim Gemeinderat liege. „Wir wollen unterstützend dazu tätig sein“, bestätigte auch das Mitglied der Zukunftswerkstatt Jürgen Hampf. Schließlich sei er bei der Zukunftswerkstatt, um den Ort voranzubringen, attraktiver zu gestalten und so für die Zukunft aufzustellen.

Flessenkämpers Ergebnisse sind in einer Tabelle festgehalten und umfassen jene Arbeiten an Themen, denen sich die Zukunftswerkstatt im Laufe des vergangenen Jahres gewidmet hat.

Beispiel ist das Bürgerfrühstück, welches auch in diesem Jahr organisiert werden soll. Angedacht ist der 14. September ab 10 Uhr (das IK berichtete). Einmal jährlich sollen die Ummeraner und Pollhöfener die Möglichkeit haben, sich in einer lockeren Atmosphäre beim Frühstück auszutauschen und so auch zugezogenen Bürgern die Anbindung an die Dorfgemeinschaft erleichtern. „Herzlich Willkommen in Ummern“ soll sich nicht nur in den Köpfen von Neubürgern verfestigen, sondern auch auf Begrüßungsschildern an den Ortseinfahrten stehen.

Neben der Installation solcher Schilder soll auch die Umgestaltung der Ortseinfahrt an der Landesstraße 284 aus Richtung Wesendorf in Angriff genommen werden. Eine Bank soll zum Ruhen einladen. Eine Neubürgerbroschüre und ein Neubürgerempfang könnten künftige Ummeraner schnell in die Gemeinde integrieren. Aber auch im Netz könnte sich die Gemeinde Ummern, so ist sich die Zukunftswerkstatt sicher, eine gute Figur machen. Es sei zumindest „wünschenswert“, dass Ummern einen eigenen professionellen Internetauftritt hat. Um die Gemeinschaft im Ort auch künftig zu stärken, stehen Projekte wie der Umwelttag sowie die Arbeit mit Senioren auf der Liste der Zukunftswerkstatt. Gerade auch die Befragung zur Lebensqualität durch die Masterstudentin Alice Busch-Karrenberg habe gezeigt, was wichtig für die Senioren ist und wie die Lebensqualität in Ummern und Pollhöfen erhalten oder sogar ausgebaut werden sollte.

Beim Treffen der Zukunftswerkstatt kam auch das Thema Dorferneuerung und die damit nötige Dorfregion auf. Kurz wurde überlegt, mit welchen Gemeinden sich Ummern zusammenschließen könnte, um solch eine Dorfregion zu bilden und möglicherweise in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden. Doch erst einmal wolle man einen Schritt nach dem anderen machen, war dann das Fazit der Runde. Die Ergebnisse gehen an den Rat – und dann sieht man weiter.

Von Maike Scholz

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