Schnittpunkt von K 4 und K 7: Unfallhäufungsstelle soll entschärft werden

Sichtschutz an der Teichgutkreuzung

Die Teichgutkreuzung ist eine Unfallhäufungsstelle. In den vergangenen drei Jahren hat es dort sechs Unfälle gegeben, von denen fünf durch Missachtung der Vorfahrt verursacht wurden.
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Die Teichgutkreuzung ist eine Unfallhäufungsstelle. In den vergangenen drei Jahren hat es dort sechs Unfälle gegeben, von denen fünf durch Missachtung der Vorfahrt verursacht wurden.

Wesendorf/Weißenberge/Teichgut – Die Teichgutkreuzung, bei der sich die K 4 und die K 7 zwischen Wesendorf, Weißenberge und Teichgut treffen, gilt seit diesem Jahr als Unfallhäufungsstelle. Von 2018 bis 2020 haben sich sechs Unfälle dort ereignet.

Der Verkehrsausschuss des Landkreises Gifhorn folgte gestern einem Vorschlag der Unfallkommission und empfahl die Aufstellung eines Sichtschutzzaunes an den Kreistag.

Bereits drei Mal hat es allein in diesem Jahr auf der Teichgutkreuzung gescheppert. Und wieder nach dem bekannten Muster: Autofahrer aus Richtung Weißenberge hielten zwar an der Kreuzung an, übersahen jedoch den aus Richtung Oerrel kommenden Verkehr in Richtung Wesendorf. Die Strecke dort ist gut einsichtlich, ein Sichtschutzzaun soll künftig für mehr Wachsamkeit sorgen.

„Oft beurteilen die Fahrzeugführer die Verkehrslage zu früh und vergewissern sich dann nicht mehr“, erklärte Winfried Enderle, Verkehrsexperte der Polizei und Mitglied der Unfallkommission. „Mit einem Sichtschutzzaun wollen wir dafür sorgen, dass sich die Fahrer an dieser Stelle etwas unsicherer fühlen und noch einmal mehr gucken.“ Sollte sich dies nicht als effektiv erweisen, müsse man weitere Maßnahmen ergreifen. „In diesem Falle würde das die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes bedeuten“, führte Enderle aus. „Und das wäre deutlich teurer.“ So kostet das Vorhaben den Landkreis 12 000 Euro.

„Bisherige Maßnahmen haben leider nicht den gewünschten Effekt erzielt“, bedauerte Enderle. So wurden bereits Stop-Schilder aufgestellt und die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der vorfahrtsberechtigten K 7 auf 70 Stundenkilometer verringert. Der  Ausschussvorsitzende Siegfried Weiß ergänzte Enderles Ausführungen: „Und außerdem kontrollieren Ihre Kollegen dort sehr oft.“ Bei einer Enthaltung empfahl der Verkehrsausschuss die Errichtung eines Sichtschutzzaunes an den Kreistag. VON DENNIS KLÜTING

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