Oktoberfest in Wahrenholz: Luisenstraße siegt / Li-La Heidegeister holen Gast-Titel

Seifenstapler und Klopapierroller

Hier galt es, die Roll-Eigenschaften von Klopapier zu beherrschen.

max Wahrenholz. 30 Jahre Oktoberfest in Wahrenholz – für die Organisatoren von der Jungschützenkompanie eine besondere Motivation bei der Gestaltung des traditionell spaßigen Wochenendes.

Einmal mehr stritten die Anwohner diverser Straßen und Teams mit Fantasienamen ab Samstagmittag um den begehrten Wanderpokal.

Dieses Mal waren auch Mannschaften von befreundeten Schützenvereinen aus den Nachbarortschaften geladen, doch nur drei schlugen den Weg zum Veranstaltungsort ein. Die Punkte für den Sieg mussten an zehn Stationen gesammelt werden. Wer rollt Toilettenpapier am weitesten aus? Wer stapelt nasse Seifenstücke am höchsten? Wer ist beim Strohballenrollen am schnellsten? Und wer entziffert Wörter in Spiegelschrift am schnellsten, wenn dabei der „Schriftsetzer“ mit verbundenen Augen das Wort auf eine Glasscheibe schreibt?

„Bei den Erwachsenen nahmen insgesamt 17 Mannschaften teil“, stellte Jungschützenhauptmann Daniel Bente am Sonntag bei der Siegerehrung fest. Erster Sieger wurde die Luisenstraße mit 207 Punkten. Freude und Überraschung bei Jens und Britta Wegmeyer, Olaf und Ilka Pomereinke, Nina Pape und Harald Sölter waren groß. „Nach einigen Jahren Abstinenz bei den Straßenspielen freut es mich besonders, dass sie wieder dabei sind – und gleich mit so einem tollen Ergebnis“, meinte Bente. Neben dem Siegerpokal gibt es beim nächsten Straßenfest auf Kosten der Jungschützen ein Fass Bier. Auf den folgenden Plätzen landeten die Favoriten Taterbusch gefolgt von den Anliegern der Schützenstraße, „Die Burg I“ und Eversweg.

Bei den Kindern waren insgesamt sieben Mannschaften am Start. Und hier heißt der vorläufige Sieger „Die sieben Zwerge“ mit 175 Punkten. Sie erhielten von den Organisatoren jeweils einen Kinogutschein für das Cinemaxx. Es folgten knapp geschlagen die Jungen vom Taterbusch (174 Punkte) und die Crazy Girls (173 Punkte).

Bei der Siegerehrung stellte sich jedoch heraus, dass zwei Kinder-Mannschaften gar nicht in der Wertung erfasst und erschienen waren, obwohl sie sich angemeldet hatten und Punkte erreichten. Bente dazu: „Der PC-Teufel steck im Detail. Das tut mir unendlich leid. Wir werden unverzüglich recherchieren und, falls notwendig, eine hinreichende Lösung finden.“

Bei den Gastvereinen setzten sich die Li-La Heidegeister aus Langwedel/Lingwedel durch. Sie freuten sich über ein 30-Liter-Fass Gerstensaft. Auf Platz zwei und drei folgten die Jungschützen aus Schönewörde und Emmen.

Am Samstagabend feierte die Festgesellschaft bis in die frühen Morgenstunden bei Live-Musik im voll besetzten Schützenhaus. Um Mitternacht traten wieder kostümierte Jungschützen als berühmte Musikstars auf die Bühne. Das Publikum war aus dem Häuschen.

Am Sonntagmorgen untermalte dann im Schützenhaus der Musikzug Betzhorn das Frühstück. Tenor aller Teilnehmer: Wiederholung erwünscht!

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