Schönewörder Bussituation entspannt sich: Weniger Verspätungen / Fahrer achtet auf Sitzplätze für junge Schüler

„Es ist sehr viel besser geworden“

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Eltern in Schönewörde hatten im November beklagt, dass die Busse zur Grundschule Wahrenholz häufig viel zu spät kommen. Jetzt hat sich die Situation verbessert. Archivfotos: Scholz

Schönewörde. Glückliche Schüler – glückliche Eltern. Die Bussituation in Schönewörde hat sich entspannt. Eltern aus der Gemeinde hatten beobachtet, dass Busse zur Grundschule Wahrenholz oft zu spät kommen (das IK berichtete).

Das habe dann auch Auswirkungen auf den Unterricht gehabt. Schüler kamen zu spät.

Mehrere Male seien Eltern in Kontakt mit der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn (VLG) getreten, um die Situation aufzuzeigen. Darunter auch Linda Flohr. Jetzt kann die Schönewörderin und Mutter Verbesserungen erkennen, die sie sehr freuen. „Es ist sehr viel besser geworden. Der Bus kommt nicht mehr so häufig zu spät“, sagt Flohr auf IK-Anfrage. Sie sei sehr froh, dass diese Verbesserungen eingetreten sind.

„Es wird jetzt auch darauf geachtet, dass jeder einen Sitzplatz hat“, freut sie sich. So wie sie seien auch die weiteren Mütter begeistert gewesen. Alle hoffen nun, dass diese Situation auch so bleibt, die Schüler nicht mehr so lange an der Bushaltestelle warten müssen und pünktlich zur Schule kommen.

Schüler mussten in Schönewörde teilweise lange auf den Bus warten, was wiederum Auswirkungen auf die Ankunft in der Schule hatte.

Dass die Eltern zufrieden sind, freut auch den VLG-Betriebsleiter Henrik Bude. Am Fahrplan sei zwar nichts verändert worden, aber der Busverkehr sei natürlich auch stark vom Straßenverkehr abhängig. Zu eng gestrickte Fahrpläne würden neu geplant und mit einer Pufferzeit bedacht. Das sei in Richtung Schönewörde allerdings nicht nötig gewesen. Morgens herrsche immer etwas Zeitdruck. „Im Nachmittagsbereich ist dann alles entspannter und geregelter. Es gibt dann zum Beispiel auch einen kontrollierten Einstieg vorne und die Kinder stehen vor dem Einstieg in der Schlange an“, erklärt Bude. In Extremsituationen werde noch eine weitere Einstiegsmöglichkeit geschaffen. Und trotzdem versuche der Busfahrer immer zu schauen, dass alles gut abläuft.

„Der Fahrer bekommt sozusagen schon ins Gebetbuch geschrieben, dass er darauf achten soll, dass gerade die Kleinen auch einen Sitzplatz haben – wenn möglich“, sagt der VLG-Betriebsleiter. Und gerade in entspannteren Situationen gehe der Fahrer auch durch den Bus.

Wichtig sei neben der Sicherheit der Schüler dann auch die Anschlussmöglichkeiten der verschiedenen Linien einzuhalten.

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