Vorhaben in Schönewörde im neuen Jahr: Gehweg-Reparaturen, Radweg und Dorferneuerungsprogramm

„Sehen, was das Geld hergibt“

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In Schönewörde hofft man auf die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes. Dann könnte auch der Bahnhof neu gestaltet werden.

Schönewörde. Radweg, Reparaturen von Gehwegen und Pflanzungen am Friedhof: Der Schönewörder Bürgermeister Horst Schermer hat sich für die Gemeinde im nun neuen Jahr wieder einiges vorgenommen.

„Im Allgemeinen planen wir Reparaturen der Gehwege innerhalb der Ortschaften“, sagt er im IK-Gespräch.

Hinzu komme der Wunsch nach einem Radweg in Richtung Wittingen. Reparaturen stehen auch am Gemeindezentrum an. Hier soll das Lichtband ausgetauscht werden.

Arbeit kommt auf die Gemeinde auch nach der Rückgabe des alten Schulgebäudes von der Samtgemeinde zu. Die obere Etage dient derzeit noch der Unterbringung von Obdachlosen der Samtgemeinde. Das soll sich ändern, denn in Wesendorf wurde in eine neue Immobilie als Unterkunft investiert. Der Umzug soll laut Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn nun im ersten Quartal des neuen Jahres erfolgen (das IK berichtete). Dann soll das Gebäude an die Gemeinde Schönewörde zurückgegeben werden. „Momentan ist das Schulgebäude noch vermietet, doch dann müssen wir es an den Mann bringen und auch mit energetischen Baumaßnahmen beginnen“, meint Schermer.

Ein großer Brocken könnte auf die Gemeinde zukommen, wenn der Landkreis die Kreisstraße 6 herabstuft. „Dann müsste man Geld in die Hand nehmen“, ist sich der Bürgermeister sicher.

Auf Geld wird auch noch in Sachen Dorferneuerung gewartet. „Die Nachricht, ob wir in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden, gibt es eventuell im ersten Quartal des neues Jahres“, hofft Schermer. Dann beginne die Planung und Arbeit erst richtig. „Wir hoffen, dass wir das hinbekommen. Wir haben gute Themen, die die Öffentlichkeit betreffen, und ich habe kein schlechtes Gefühl. Die Frage ist nur, was wir uns leisten können“, gibt er zu bedenken. Als Beispiele führt Schermer die historische Straße an, die dringend angegangen werden müsse, bei deren Reparatur aber vorab Fördermittel fließen müssen. Schermer setzt außerdem auf das Projekt „Bahnhof“ in Kooperation mit der Gemeinde Wahrenholz. Der Vorplatz könne neu gestaltet werden (das IK berichtete).

Neu gestaltet werden sollen auch Teile des Schönewörder Friedhofs. Neue Pflanzungen und ein Sichtzaun zur Nachbarschaft seien zudem für dieses Jahr geplant.

Fazit von Schermer: „Wir werden sehen, was das Geld hergibt.“

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