Groß Oesingen: Alarm während des Wettkampfs verdeutlicht Bedeutung der Nachwuchsausbildung

Sechs Jugendwehren beim Gemeindeentscheid

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Die Teilnahme bei den Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren war ein großer Erfolg für sie.

mas Groß Oesingen. Sechs Jugendfeuerwehrmannschaften der Samtgemeinde Wesendorf stellten sich in diesem Jahr in Groß Oesingen dem Gemeindewettbewerb des Bundesentscheids der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Die Jugendfeuerwehr demonstriert das Knotenlegen. Hier zeigt sich, wer fleißig geübt hat.

Groß Oesingen selbst war mit zwei Mannschaften angetreten, Ummern, Wahrenholz/Betzhorn, Wesendorf und Westerholz gingen mit jeweils einer Mannschaft in den Wettbewerb.

Bei der ersten Prüfung, dem Staffellauf, ging es nicht nur um Schnelligkeit, denn zusätzliche Schwierigkeiten wie das Aufrollen eines Schlauchs oder das Anlegen der Uniform verlangten auch Geschicklichkeit und Übung.

Gerade als die anschließende feuerwehrtechnischen Übung beginnen sollte, alarmierte die Sirene die Groß Oesinger Feuerwehr. Einige der Helfer vor Ort, auch der Jugendfeuerwehrwart Hans-Heinrich Rieken mussten zu einem Unfall ausrücken.

Kurze Zeit später wurde der Großalarm in Steinhorst ausgelöst, zu dem einige der anwesenden Wesendorfer Kameraden gerufen wurden. So verzögerte sich zwar der Wettkampf, gleichzeitig wurde aber sehr deutlich, wie wichtig die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses ist.

Beim simulierten dreiteiligen Löschangriff während des Gemeindewettbewerbs in Groß Oesingen.

Mit dem Martinshorn vieler Einsatzwagen im Ohr, die auf der B4 Richtung Steinhorst unterwegs waren, ging es dann bei der Übung zum dreiteiligen Löschangriff um Zusammenarbeit und Präzision. Fünf Wertungsrichter beurteilten akribisch, wie fachmännisch das Verlegen und Kuppeln der Schläuche trotz eingebauter Hindernisse gelang, ob Kommandos und Meldungen ordnungsgemäß gegeben wurden und zum Abschluss fehlerfreie Knoten gelegt wurden.

Auch die benötigte Zeit spielte eine Rolle, im Vordergrund standen allerdings Genauigkeit und Sorgfalt.

Am Ende hatte die 1. Mannschaft aus Groß Oesingen die Nase vorn. Christian Kirmes, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart, konnte Gruppenführerin Rika Düvel allerdings nur eine Urkunde überreichen, der verdiente Wanderpokal lag im Wesendorfer Löschgruppenfahrzeug in Steinhorst.

Die Sieger sowie die nächstplatzierten aus Wahrenholz/Betzhorn, Westerholz und Wesendorf qualifizierten sich für den Kreiswettbewerb am nächsten Sonntag in Hankensbüttel. Aber auch für die Letztplatzierten, die 2. Mannschaft aus Groß Oesingen mit einem Durchschnittsalter von 11 Jahren, gab es ein großes Lob von Betreuerin Corinna Bebenroth: „Für ihre erste Teilnahme war das sehr gut.“

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