Entlastung durch Zufahrt von Süden geplant

Wesendorf: Schönheitskur für den Katzenberg

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Nach einer Oberflächenbehandlung sieht die Straße Katzenberg in Wesendorf erkennbar anders aus. Langfristig ist eine weitere Zufahrt zum Baugebiet „Am Demoorweg“ aus Süden geplant, die für Entlastung sorgen soll.

Wesendorf – Der Zustand der Straße Katzenberg in Wesendorf hat den Anwohnern lange Sorgenfalten in die Stirn getrieben: Riss an Riss zog sich durch die Asphaltdecke, ein Netz aus Flicken und wieder aufgebrochenen Löchern.

Nun hat die Gemeinde Wesendorf die Straße wiederherstellen lassen – ohne Beteiligung der Anwohner, was aufgrund eines Beschlusses des Gemeinderates auch nicht möglich gewesen wäre.

Claus Hildebrand ist Anlieger am Katzenberg – und Vorsitzender der Bürgerinitiative „Wesendorfer für Wesendorf“, die den Stein gegen die Anliegerbeiträge ins Rollen gebracht hat. Er ist begeistert vom neuen Zustand der Straße. „Das hat die Gemeinde super hinbekommen, das sieht klasse aus.“ Er hofft nun, dass die Fahrbahn möglichst lange erhalten bleibt. Besonders besorge ihn der rege Verkehr an Lkw, die den Katzenberg als Zubringer zum Baugebiet „Am Demoorweg“ und zur Badesee-Siedlung nutzen.

„Das war eine reine Oberflächenbehandlung“, sagte Bürgermeister Holger Schulz zufrieden. Die Fahrbahn sei angeraut und mit Rollsplitt versehen worden – eine „einfache, aber effiziente“ Maßnahme. „Nun muss er nur noch weiter festgefahren werden“, so Schulz. Eine Sperrung des Katzenbergs für Lkw, wie Hildebrandt sie sich wünsche, sei jedoch kein Thema. „Das können wir gar nicht. Beim Katzenberg handelt es sich um eine ganz normale Straße der Gemeinde Wesendorf. Für eine Sperrung gibt es keine Gründe“, führte Schulz aus.

Langfristig sei aber eine Verlagerung des Verkehrs durch das Mischgebiet „Vor den Fuhren“ geplant. Dieses sieht nämlich auch eine Zufahrt aus Süden von der K 7 in Richtung Demoorweg vor. „Es war schon bei der Planung unser Ziel, den Katzenberg und den Krötelberg damit zu entlasten“, betonte Schulz.

In der für November geplanten Sitzung des Bauausschusses könne die öffentliche Auslegung für das Gebiet „Vor den Fuhren“ beschlossen werden. „Im Januar könnten wir dann voraussichtlich bereits die Satzung beschließen – und danach könnte es eigentlich auch schon losgehen“, erklärte der Bürgermeister.

VON DENNIS KLÜTING

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