Auch Dorferneuerung wichtiges Thema im Gemeinderat

Schönewörde wird 700

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Einstimmig beschloss der Rat ein Modellprojekt zur Bearbeitung der Gehölze entlang der Wirtschaftswege. 

mas Schönewörde. Auf die Themen der Dorferneuerung ging Bürgermeister Gerald Flohr vor einem Dutzend interessierter Bürger jetzt im Gemeinderat Schönewörde in seinem Bericht ein.

Bei den zuletzt errichteten Straßenlaternen des Projektes „Am Denkmal“ gab es Anlass zu Reklamationen, die erforderlichen Nacharbeiten werden umgehend ausgeführt. Zum Bauvorhaben „Bahnhofsweg“ gab es gute Neuigkeiten: Bei einem Gespräch mit Vertretern der Bahn wurde zugesichert, dass der Ausbau der Rampe zum Bahnsteig zu einem barrierefreien Aufgang mit maximal sechs Prozent Steigung nicht erforderlich ist. Für das Jahr 2018 kann nun der Fokus der Dorferneuerung auf den Ausbau und die Verschönerung des Bahnhofswegs gerichtet werden. Die Maßnahmen rund um das Thema „Alte Schule“ werden auf den voraussichtlichen Start der „Freien Schule“ zeitlich abgestimmt.

Mit einem neuen Modell will der Gemeinderat die Kosten für die Bearbeitung der Gehölze entlang der Wirtschaftswege und der Gewässer III. Ordnung geringhalten. Gleichzeitig können sich die Schönewörder gegen Arbeit mit kostenlosem Holz versorgen. Die klassische Win-win-Lösung, die der Rat beschloss, sieht vor, dass die freigegebenen Gehölze bei einem Termin vor Ort dem Interessierten zugewiesen werden. Nach den Fällarbeiten ist neben dem Holz auch das Astwerk zu beseitigen und ein Abnahmetermin mit der Gemeinde zu vereinbaren. Einige bereits vorliegende Anfragen lassen auf einen Erfolg dieses Modells hoffen.

Im Baugebiet „Querkamp“ beginnen am heutigen Montag die Erschließungsarbeiten. Für die Baustraße ist eine Asphaltdecke vorgesehen, die später beim Endausbau als Unterbau verwendet wird. Flohr berichtete, dass für 9 der 18 zur Verfügung stehenden Bauplätze bereits Interesse bekundet wurde.

In diesem Jahr wird das Dorf Schönewörde 700 Jahre alt. Das vielfältige Programm im Jubiläumsjahr ist dank der Ideen und des Einsatzes von 27 Schönewördern bereits durchgeplant, freute sich Flohr.

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