Nach mehreren Wechseln gelingt Durchbruch zur Beständigkeit

Schönewörde: Feldmann ist neuer Brandmeister

+
Die Freiwillige Feuerwehr Schönewörde hat mit Michael Feldmann (5.v.r.) wieder einen neuen Ortsbrandmeister gewählt, der nun auf Beständigkeit setzt.

Schönewörde – In Anwesenheit unter anderem von Samtgemeindebürgermeister René Weber, Gemeindebrandmeister Torsten Winter und Bürgermeister Gerald Flohr gelang der Freiwilligen Feuerwehr Schönewörde während der Jahreshauptversammlung scheinbar der Durchbruch zur Beständigkeit.

Nachdem es in den letzten zwei Jahren die Rücktritte zweier gewählter Ortsbrandmeister zu verzeichnen gab, wurde nun Michael Feldmann mit großer Mehrheit zum Ortsbrandmeister gewählt.

Zu seinem Stellvertreter wählten die aktiven Mitglieder der Wehr mit großer Mehrheit Sören Weidl, sodass die Führung der Wehr nun wieder sichergestellt ist. Zum erweiterten Kommando wurden Ulf Steuber (Rechnungsführer), Sören Weidl (Kassierer), Michel Berlinecke (Gerätewart), Günther Jahnke (Sicherheitsbeauftragter) und Heinz Weverink (Zeugwart), gewählt.

Die Kameraden Markus Müller, Alexander Köllner und Phil Schilling, schlossen kürzlich die Truppmannausbildung Teil 1 ab und wurden von Feldmann vereidigt und zum Feuerwehrmann befördert. Michel Berlinecke wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Vorweg berichtete Feldmann noch in seiner Eigenschaft als stellvertretender Ortsbrandmeister über das abgelaufene Dienstjahr. Die Wehr zählt zurzeit zwei aktive Löschgruppen mit 45 Kameraden und Kameradinnen, 13 Mitglieder gehören der Altersabteilung an und 70 Mitglieder fördern die Wehr. Die Jugendwehr zählt zurzeit 11 Mitglieder, davon zwei Mädchen.

Zu sechs Brandeinsätzen, einem Fehlalarm und fünf Technischen Hilfeleistungen rückte die Wehr in 2019 aus. Zudem werden im Gemeindegebiet 34 Unterflurhydranten, ein Überflurhydrant und vier Feuerlöschbrunnen gepflegt. Ferner sicherten die Einsatzkräfte das Osterfeuer, die Umzüge beim Schützenfest, das Traditionstreffen der Schützenvereine Schönewörde und Oerrel an der Freundschaftseiche sowie den Laternenumzug des TSV ab. Ausbildungs- und Betreuungsdienste brachten es auf 2708 Stunden und die Einsätze bei Bränden und Technischen Hilfeleistungen noch einmal auf 111 Stunden, so Feldmann.

Feldmann dankte seinen Kameradinnen und Kameraden für den uneigennützigen und ehrenamtlichen Einsatz und wünschte sich für die Zukunft Kameradschaft und Zusammenhalt. Winter dankte der Wehr für die geleistete Arbeit in 2019 und sagte mit Blick auf die Neuwahl des Ortsbrandmeisters, dass das Kommando nun wieder Freiräume für Gestaltungsmöglichkeiten habe. Der Gemeindebrandmeister machte keinen Hehl daraus, dass er bedingt durch die Rücktritte Sorgenfalten auf der Stirn gehabt habe und die Wehr mit der Neuwahl des Kommandos nach vorne blicken müsse und durch Kameradschaft und inneren Zusammenhalt auch nach außen hin zeigen müsse, dass man sich auf sie verlassen kann.

„Es liegt viel Arbeit vor euch“, betonte auch Weber und mahnte integratives Wirken bei hoher Verantwortung an. Und Bürgermeister Gerald Flohr forderte die Wehrmitglieder auf, wieder „Leben“ in die Reihen der Wehr zu bringen. Martin Fricke von der befreundeten Wehr aus Abbendorf dankte für die Einladung und wünschte sich auch weiterhin ein gutes und kameradschaftliches Verhältnis mit der Schönewörder Wehr. Er lud die Schönewörder am 29. August 2020 zum 90-jährigen Bestehen der Abbendorfer Wehr nach Abbendorf ein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare