Gebäude bleibt in Kinderhand

Schönewörde: Ehemalige Schule soll zu Kita-Außenstelle werden

Durch das ehemalige Schulgebäude in Schönewörde könnten schon bald wieder Kinderfüße laufen. Die Schuhe sind dann aber noch ein paar Nummern kleiner. Das Gebäude soll zur Kita-Außenstelle werden.
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Durch das ehemalige Schulgebäude in Schönewörde könnten schon bald wieder Kinderfüße laufen. Die Schuhe sind dann aber noch ein paar Nummern kleiner. Das Gebäude soll zur Kita-Außenstelle werden.

Schönewörde – Das ehemaligen Schulgebäude in Schönewörde wird zur Kindertagesstätte umfunktioniert. Um sich ein besseres Bild von dem Vorhaben zu machen, besuchte der Schul- und Kitaausschuss der Samtgemeinde im Rahmen seiner jüngsten Bereisung das Gebäude.

Schon im kommenden Kita-Jahr sollen dort Kinder betreut werden können – jedoch noch nicht direkt im August. Voraussichtlich im Oktober könnte die neue Außenstelle der DRK-Kita Schönewörde fertiggestellt sein. Die Überlegung, Sanitärcontainer aufzustellen, hat man mittlerweile verworfen.

„Die Kinder werden anfangs hier in der DRK-Kita Schönewörde betreut, bis der Umbau abgeschlossen ist“, erklärte Leiterin Sandra Kausch. Die Kita wird aktuell von 43 Kindern besucht. Kausch genießt besonders das große Außengelände der Kita: „Wir haben hier viel Platz, wir sind schnell bei den Sportanlagen oder im Wald.“

Durch die zusätzlichen Räume in der neuen Außenstelle könnte für die Kita wieder die Möglichkeit eines Bewegungsraumes bestehen. Dieser wurde zu einem Gruppenraum umfunktioniert.

Die neue Außenstelle soll zwei Gruppenräume, einen Bewegungsraum sowie Küche, Toiletten, Mitarbeiterraum und ein Leitungsbüro umfassen. Die Außenfläche beträgt 600 Quadratmeter.

Die Ausschussmitglieder nahmen sowohl das Gebäude als auch die Außenflächen genau in Augenschein und tauschten Gestaltungsideen aus. „Das alte Baumstamm-Mikado dort muss auf jeden Fall weg“, betonte Ernst Schreiber (FDP). „Das nimmt doch kein TÜV ab.“

Die Gemeindeverwaltung soll weiterhin im benachbarten Teil des Gebäudes untergebracht bleiben, wie Bürgermeister Gerald Flohr dem Isenhagener Kreisblatt gegenüber bestätigte.

Die Wohnung im Obergeschoss soll zu Räumlichkeiten für die Vereine umfunktioniert werden. „Dort gibt es dann einen etwa 50 Quadratmeter großen Raum sowie einen weiteren mit rund 30 Quadratmetern. Dort könnte beispielsweise die Jugend des Spielmannszuges üben, in dem kleineren Raum könnten Einzelübungen stattfinden“, sagte Flohr. Er könne sich ebenfalls gut vorstellen, dass der Sportverein ebenfalls Verwendung für die Räumlichkeiten findet.

VON DENNIS KLÜTING

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