Samtgemeinde Wesendorf saniert Dächer der Oberschule / Acht Bauabschnitte

Schaufeln in luftiger Höhe

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Der wohl heißeste Arbeitsplatz in Wesendorf befindet sich in luftiger Höhe: Auf dem Dach des hinteren Trakts der Oberschule schaufeln Ronny Baake (links) und Waldemar Derbenjahr Kies in glühender Hitze.

Wesendorf. Die tropische Hitze brennt, die Sonne knallt förmlich auf den Kopf. Nicht eine kleine Windböe weht oben auf dem Dach des hinteren Trakts der Oberschule Wesendorf.

Dort sind Arbeiter des Groß Oesinger Dachdeckerbetriebes Hildebrandt zurzeit mit der Dachsanierung beschäftigt.

Die Sonne sei eine große Herausforderung, meint Geschäftsführer Dirk Hildebrandt. „Sie sticht, aber ist noch besser als Regen.“ Den können die Bauarbeiter gar nicht gebrauchen, denn sie müssen in den Sommerferien acht Dach-Abschnitte dämmen.

Auf dem ersten schaufeln drei Mitarbeiter die Kiesschicht vom alten Flachdach herunter. „Dieser Arbeitsschritt ist nötig, um später eine bessere Dämmschicht auf das Dach aufzubringen“, erklärt Marc Andre Haarmann. Ihm fließen die Schweißperlen wie ein Wasserfall von den Wangen „Bei dem Wetter ist das schon eine anstrengende Arbeit“, sagt Haarmann. Ronny Baake ergänzt: „Es ist schon eine Quälerei. Aber es macht Spaß, denn es ist ein besonderer Auftrag unserer Firma. Zudem ist es eine Komplettsanierung.“

Und die soll nach den Worten von Hildebrandt bis Mitte September abgeschlossen sein. „Allerdings wollen wir den Pausenhof in den Sommerferien abschließen“, sagt Dirk Hildebrandt. Dafür müssen er und seine Mitarbeiter sich ins Zeug legen.

Bisher gehen alle Arbeiten reibungslos über die Bühne. „Wenn die Kiesschicht abgetragen ist, dann nehmen wir den alten Dachaufbau ab, das heißt die Dachfolie“, erklärt Hildebrandt. Alle Dächer werden mit einer kompletten Grundsanierung versehen. Nach acht Stunden geleisteter Arbeit in der glühenden Sonne freuen sich alle auf Abkühlung. Seite 7

Von Volker Althoff

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