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Sanierungsbedarf am Wesendorfer Schützenhaus

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Von: Dennis Klüting

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Am Wesendorfer Schützenhaus besteht Sanierungsbedarf: Das Dach und die Fassade müssen überholt werden, auch am Fußboden im Saal und der Technik besteht Bedarf. Außerdem ist das Dach des Schießstands undicht.
Am Wesendorfer Schützenhaus besteht Sanierungsbedarf: Das Dach und die Fassade müssen überholt werden, auch am Fußboden im Saal und der Technik besteht Bedarf. Außerdem ist das Dach des Schießstands undicht. © Archiv/Klüting

Wesendorf – An der Fassade und am Dach müsste dringend etwas gemacht werden, wie Wesendorfs Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch erklärte.

Udo Fromhage, der Vorsitzende der Schützengesellschaft führte dies vor Ort aus: „Das Dach hat quasi keine Dämmung. Der Saal hält keine Wärme.“

Außerdem seien die Dachplatten mit Moos bewachsen, sodass Nässe nicht richtig von den Platten abläuft, sondern um die Platten herum auf die Innenseite des Daches gelange.

Der Fußboden, der erst 2017 erneuert wurde, wölbt sich an einigen Stellen und wird mitunter zur Stolperfalle. Auch an der Bühne, der Akustik und der Technik sollte laut Fromhage etwas getan werden: „Wir haben hier noch alte Geräte an den Wänden, die keiner benutzen kann.“ Auch die Holzfenster zum Schießstand hin müssten erneuert werden.

Dringenden Sanierungsbedarf gebe es außerdem am Dach des Schießstandes. „Das ist an mehreren Stellen undicht“, führt der Schützenchef aus. „Aber eine Instandsetzung ist so teuer, dass man das Dach auch gleich neu decken kann.“ Eine probehafte Reinigung des Daches hatte sich als mühsames und fruchtloses Unterfangen herausgestellt. Fromhage hofft nun, dass das Dach des Schießstandes bis zum Sommer erneuert werden kann. „Bis zum Schützenfest wird das kaum zu machen sein.“

Für das Schützenhaus hat der Gemeinderat beschlossen, mit einer Machbarkeitsstudie Optionen für das weitere Vorgehen zu ermitteln. Für den Schießstand setzt der Bürgermeister auf Fördermittel: „Zum einen vom Kreissportbund, aber auch von einem neuen Förderprogramm des Landes“, so Schulz. Für dieses liege aber noch keine konkrete Richtlinie vor, darauf müsse man warten.

VON DENNIS KLÜTING

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