Wesendorfer Gemeinderat will sich fachlichen Rat für Maßnahme an Weißenberger Straße einholen

Sanierung oder Ausbau?

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Der Zustand der Weißenberger Straße in Westerholz sorgt bereits seit Jahren für Unmut. Nun hat der Wesendorfer Gemeinderat beschlossen, die Straße untersuchen zu lassen, um anschließend zu entscheiden, ob sie saniert oder ausgebaut werden soll.

Wesendorf. Die Weißenberger Straße in Westerholz sorgt schon seit Längerem für Unmut: Die Fahrbahn weist an vielen Stellen Rillen auf.

Nun hat sich der Wesendorfer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend erneut des Themas angenommen und einvernehmlich eine Lösung gefunden: Es soll eine neue Untersuchung durch ein Planungsbüro geben, anschließend sollen Unterhaltungsmaßnahmen angegangen werden – oder ein Ausbau, je nach Ergebnis der Untersuchung.

Dirk Wegmeyer (CDU) stellte den Antrag vor, mit dem drei Ratsmitglieder aus Westerholz Unterhaltungsmaßnahmen für die Weißenberger Straße, den Rährweg und die Straße Im Kirchfeld anforderten. Siegfried Weiß (SPD) stellte den Antrag, dass entsprechende Haushaltsmittel, die bereits für 2016 in den Haushalt aufgenommen wurden, ins laufende Jahr übernommen werden. Ferner solle aber auch über einen Ausbau der Weißenberger Straße nachgedacht werden, um entsprechende Fördermittel von der Samtgemeinde zu nutzen.

Jürgen Hildebrandt (SPD) wünschte sich fachlichen Rat bei der Entscheidung, ob ausgebaut oder unterhalten werden soll. Er stellte den Antrag, ein Planungsbüro zu konsultieren. Ahmed El-Hawari (WGW) pflichtete dem bei: „Ich fände es gut, wenn beide Varianten gegenübergestellt würden.“ Friedrich Prilop (CDU) ergänzte den Antrag: „Wir sollten das aufsplitten, denn die Maßnahmen für die Weißenberger Straße sind ja nun komplizierter als die für Rährweg und Im Kirchfeld.“ Die insgesamt drei Anträge wurden schließlich zusammengefasst: Für die Weißenberger Straße wird ein Planungsbüro mit einer Untersuchung betraut, das Ergebnis wird dann im Bauausschuss thematisiert. An den beiden anderen Straßen werden Unterhaltungsmaßnahmen vorgenommen. Der Ratsbeschluss fiel einstimmig.

Von Dennis Klüting

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