Drei Mensen für die vier Schulen

Samtgemeinde Wesendorf bereitet sich auf Ganztagsunterricht vor

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Die Mensa an der Wesendorfer Oberschule kann seit diesem Monat nicht nur von den Oberschülern, sondern auch von den benachbarten Grundschülern in Anspruch genommen werden.

Samtgemeinde Wesendorf – Die Zeichen stehen auf Ganztagsgrundschule: Die Samtgemeinde Wesendorf und die Grundschulen in Wesendorf, Wahrenholz und Groß Oesingen planen die Einführung des Ganztagsbetriebs.

Dafür werden jetzt schon die Weichen gestellt – etwa bei der Versorgung mit einem warmen Mittagessen.

So können die Wesendorfer Grundschüler seit Anfang November die Mensa der Oberschule mitbenutzen, wie Samtgemeindebürgermeister René Weber bei der jüngsten Sitzung des Schul- und Kindergartenausschusses der Samtgemeinde berichtete. So wurden dort insgesamt 298 Essen im November an Grundschüler ausgegeben, dazu noch 12 an Grundschullehrkräfte. Zum Vergleich: Oberschüler nahmen im November 303 Essen in der Mensa zu sich, Lehrkräfte der Oberschule dazu noch 56. „Insgesamt werden also 33,5 Essen pro Tag in der Mensa abgenommen“, sagte Weber. Er hoffe, dass diese Zahl noch auf 50 oder mehr Essen pro Tag anwachse, „es muss sich ja für den Caterer auch lohnen“.

An der Regenbogenschule in Groß Oesingen plant die Samtgemeinde den Bau einer Mensa an der Rückseite des Gebäudes.

An der Grundschule Wahrenholz soll eine Lösung im ehemaligen Bürgerhaus entstehen, welches die Samtgemeinde der Gemeinde abgekauft hatte. Im Zuge der Bereisung zeigte Schulleiterin Karola Märländer die Räumlichkeiten, die momentan noch zur Nachmittagsbetreuung genutzt werden und in denen künftig ein Mensabetrieb eingerichtet werden könnte. „Dafür benötigen wir einen Zugang vom Schulgelände aus, damit die Schüler es nicht verlassen müssen“, erklärte die Schulleiterin. Mit der Einrichtung eines dortigen Mensaangebotes ist laut Weber 2021 zu rechnen.

Für die Einführung der Ganztagsschule sollten die drei Grundschulen eigene Konzepte erstellen. Diese wurden nun mit der Samtgemeinde besprochen und müssen nun noch zum Teil mit den Schulvorständen abgestimmt werden. „Die Konzepte sind unterschiedlich ausgefallen“, erklärte Weber. „Aber das ist auch gut so, die Schulen sind schließlich auch unterschiedlich.“ Voraussichtlich im Februar werden sich die politischen Gremien mit der Einführung der Ganztagsschule und den Konzepten der Schulen auseinandersetzen.

VON DENNIS KLÜTING

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