Kosten: 20 000 Euro

Rollrasen – so schnell wie möglich: Angebote für Spielplatz in Westerholz werden eingeholt

Muss vorerst weiter warten: der Spielplatz in Westerholz. Aktuell wird nach einer Firma gesucht, die zeitnah Rollrasen verlegen kann. Dieser muss ein vom TÜV zertifizierter Fallschutz sein.
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Muss vorerst weiter warten: der Spielplatz in Westerholz. Aktuell wird nach einer Firma gesucht, die zeitnah Rollrasen verlegen kann. Dieser muss ein vom TÜV zertifizierter Fallschutz sein.

Westerholz – Nach der 180-Grad-Wende beim Westerholzer Spielplatz (das IK berichtete) und der Nachricht, dass es keine Holzhackschnitzel, sondern Rollrasen geben wird, werden nun Angebote eingeholt. Das erklärt Bürgermeister Holger Schulz (SPD) auf Nachfrage.

Wie schnell und wie kurzfristig sich das nun umsetzen lässt, soll sich diese Woche zeigen. Was fest steht, ist, dass die Kosten mit 20 000 Euro in etwa genau so hoch sein werden, wie die vom Bauausschuss empfohlenen Holzhackschnitzel.

Wichtig ist bei dem Projekt, dass – egal ob Rasen oder Holzhack – die Fläche hinterher vom TÜV zertifiziert wird. Warum die Holzhackschnitzel vom Verwaltungsausschuss abgelehnt wurden, kann Schulze nicht genau sagen. Er denkt, dass einige vielleicht die Hoffnung hatten, Rasen wäre kostengünstiger. Sei er aber nicht, dass habe sich bei den ersten Anfragen schon gezeigt. „Manche finden die Holzhackschnitzel wohl nicht so schön“, kann sich der Bürgermeister vorstellen.

Nun sei es aber umso wichtiger, dass der Spielplatz so schnell wie möglich fertig werde. Bisher gab es zwar Firmen, die den Auftrag angenommen hätten – allerdings erst im September. „Das ist viel zu spät“, findet Schulze.

Die Idee mit den Holzhackschnitzeln war unter anderem ins Spiel gebracht worden, weil der Spielplatz das Regenwasser nicht richtig ableiten kann. Aufgrund der Feuchtigkeit konnte sich die Rasendecke bisher nicht bilden. So verwandelte er sich wahlweise im Sommer in eine Sandwüste, im Winter dann in eine Schlammwüste.

Die 20 000 Euro sind als überplanmäßige Ausgabe bewilligt. Sobald sich nun eine Firma findet, steht dem Spielplatz eigentlich nichts im Wege.

Das Ganze muss dann noch einmal in den Verwaltungsausschuss. Das soll nach den Wünschen des Bürgermeisters so schnell wie möglich passieren. Er hofft, bis Ende der Woche einen Auftragnehmer gefunden zu haben. Dann könne man auch Aussagen treffen, wann der Spielplatz fertig ist. Angesichts der Tatsache, dass Spielplätze nach den Corona-Lockerungen wieder öffnen dürfen, ist der Wunsch besonders groß, dass der Spielplatz demnächst fertig wird.

VON MAX A. MORRISON

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